Rotschimmermassiv: Unterschied zwischen den Versionen
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Was südlich des '''Rotschimmergebirges''' liegt, ist nur bedingt bekannt. Aus den wenigen Quellen und Berichten, welche bislang in der Baronie eingetroffen sind, erstreckt sich dort jedoch eine sehr weitläufige Stein- und Aschewüste, welche von Menschen jenseits der Gebirges [[Einsamer_Tod|Einsamer Tod]] genannt wird. Wenn auch nicht häufig, so kommt es doch immer wieder zu vereinzelten Handelsbeziehungen mit Menschen, welche in kleinen Siedlungen südlich des Einsamen Tod leben und die beschwerliche Reise über eine der Routen in die Baronie Schwarzenfels auf sich nehmen. Es finden sich drei Druchquerungsmöglichkeiten des Bergmassivs, die Südwestroute, die Südroute und die Südostroute. | Was südlich des '''Rotschimmergebirges''' liegt, ist nur bedingt bekannt. Aus den wenigen Quellen und Berichten, welche bislang in der Baronie eingetroffen sind, erstreckt sich dort jedoch eine sehr weitläufige Stein- und Aschewüste, welche von Menschen jenseits der Gebirges [[Einsamer_Tod|Einsamer Tod]] genannt wird. Wenn auch nicht häufig, so kommt es doch immer wieder zu vereinzelten Handelsbeziehungen mit Menschen, welche in kleinen Siedlungen südlich des Einsamen Tod leben und die beschwerliche Reise über eine der Routen in die Baronie Schwarzenfels auf sich nehmen. Es finden sich drei Druchquerungsmöglichkeiten des Bergmassivs, die Südwestroute, die Südroute und die Südostroute. | ||
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Beginnend in [[Schwarzhagen]] verläuft eine das '''Rotschimmermassiv''' umrundende Straße nach Süden, welche in der Stein- und Aschewüste [[Einsamer_Tod|Einsamer Tod]] endet. Die Gefahr dieser Reiseroute besteht in den unberechenbaren Winden zwischen Westmeer und dem Massiv. Steinschlag, Gewitter, Erdrutsche und Nebel sind hier die Dauerbegleiter auf den schmalen Pfaden zwischen Küste und Gebirge, weshalb dort nur sehr selten Reisende gesichtet werden. | Beginnend in [[Schwarzhagen]] verläuft eine das '''Rotschimmermassiv''' umrundende Straße nach Süden, welche in der Stein- und Aschewüste [[Einsamer_Tod|Einsamer Tod]] endet. Die Gefahr dieser Reiseroute besteht in den unberechenbaren Winden zwischen Westmeer und dem Massiv. Steinschlag, Gewitter, Erdrutsche und Nebel sind hier die Dauerbegleiter auf den schmalen Pfaden zwischen Küste und Gebirge, weshalb dort nur sehr selten Reisende gesichtet werden. | ||
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Eine schon häufiger frequentierte Handelsroute führt durch das [[ | Eine schon häufiger frequentierte Handelsroute führt durch das [[Thal_der_tausend_Schnitte|Thal der tausend Schnitte]] in die große Steinwüste. Der Name des Thals leitet sich durch das extrem scharfkantige Gestein ab, welches Mensch und Tier auf dem beschwerlichen Weg ertragen müssen. Sämtliche Wasser- und Nahrungsmittel müssen mitgeführt werden. Hufe, Räder und Sohlen leiden ob der scharfkantigen Lavaböden. Aschestürme ziehen einem die Haut vom lebendigen Leibe. Jenseits des Thals gibt es kein ungiftiges Trinkwasser und nur verdorbene Pflanzen, die schon manch hungerndem Reisenden zum Verhängnis geworden sind. Man sagt, dass er gnadenvoller ist, jemanden zu erhängen, als ihn in der [[Einsamer_Tod|Stein- und Aschewüste]] jenseits des Thals auszusetzen. | ||
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Eine weitere Handelsroute führt durch das südöstliche [[Schimmerthal]] auch bekannt als Thal der leuchtenden Dämpfe. Nachts und bei schlechtem Wetter kann man leuchtende Gase entdecken, welche aus den Felsspalten aufsteigen und große Teile des Thals vernebeln. Manche Gase sind giftig, andere führen zu Übelkeit. Der Weg ist weniger beschwerlich für das Material als der Weg durch das Tal der tausend Schnitte, aber umso unberechenbarer für ungeschützte Lebewesen. Auch diese Route führt unmittelbar in die Stein- Aschewüste | Eine weitere Handelsroute führt durch das südöstliche [[Schimmerthal]] auch bekannt als Thal der leuchtenden Dämpfe. Nachts und bei schlechtem Wetter kann man leuchtende Gase entdecken, welche aus den Felsspalten aufsteigen und große Teile des Thals vernebeln. Manche Gase sind giftig, andere führen zu Übelkeit. Der Weg ist weniger beschwerlich für das Material als der Weg durch das Tal der tausend Schnitte, aber umso unberechenbarer für ungeschützte Lebewesen. Auch diese Route führt unmittelbar in die Stein- Aschewüste [[Einsamer_Tod|Einsamer Tod]]. | ||
Aktuelle Version vom 30. Mai 2022, 14:40 Uhr
Lage
Die südliche Grenze der Baronie Schwarzenfels bildet das Rotschimmermassiv, welches sich nahezu durchgängig von den Küsten des Westmeeres gen Osten erstreckt.
Beschreibung und Bedeutung
Das riesige Gebirgsmassiv ist vulkanischen Ursprungs und immer wieder kann man in der Ferne aktive Ausbrüche aus imposanten Schichtvulkanen beobachten, durch welche das Gebirge stets in einen rötlich schimmernden Aschenebel gehüllt zu sein scheint. Landläufig wird das Rotschimmermassiv daher auch häufig als Feuergebirge bezeichnet und nur wenige Einwohner der Baronie bringen den Mut auf, sich dem Gebirge zu nähern oder es gar zu erforschen.
Dieser Vulkanlandschaft ist die ausgezeichnete Fruchbarkeit des Schwarzenfelser Hochplateaus zu verdanken und so zerstörerisch die Flammenberge auf der einen Seite anmuten mögen, so stellen sie doch andererseits die Grundlage für die reichhaltige Flora und Fauna der Baronie, nicht zu letzt durch das Hervorbringen großer Wasserreservoirs wie dem Mersacker Maar, dar.
Was südlich des Rotschimmergebirges liegt, ist nur bedingt bekannt. Aus den wenigen Quellen und Berichten, welche bislang in der Baronie eingetroffen sind, erstreckt sich dort jedoch eine sehr weitläufige Stein- und Aschewüste, welche von Menschen jenseits der Gebirges Einsamer Tod genannt wird. Wenn auch nicht häufig, so kommt es doch immer wieder zu vereinzelten Handelsbeziehungen mit Menschen, welche in kleinen Siedlungen südlich des Einsamen Tod leben und die beschwerliche Reise über eine der Routen in die Baronie Schwarzenfels auf sich nehmen. Es finden sich drei Druchquerungsmöglichkeiten des Bergmassivs, die Südwestroute, die Südroute und die Südostroute.
Südwestroute
Beginnend in Schwarzhagen verläuft eine das Rotschimmermassiv umrundende Straße nach Süden, welche in der Stein- und Aschewüste Einsamer Tod endet. Die Gefahr dieser Reiseroute besteht in den unberechenbaren Winden zwischen Westmeer und dem Massiv. Steinschlag, Gewitter, Erdrutsche und Nebel sind hier die Dauerbegleiter auf den schmalen Pfaden zwischen Küste und Gebirge, weshalb dort nur sehr selten Reisende gesichtet werden.
Südroute
Eine schon häufiger frequentierte Handelsroute führt durch das Thal der tausend Schnitte in die große Steinwüste. Der Name des Thals leitet sich durch das extrem scharfkantige Gestein ab, welches Mensch und Tier auf dem beschwerlichen Weg ertragen müssen. Sämtliche Wasser- und Nahrungsmittel müssen mitgeführt werden. Hufe, Räder und Sohlen leiden ob der scharfkantigen Lavaböden. Aschestürme ziehen einem die Haut vom lebendigen Leibe. Jenseits des Thals gibt es kein ungiftiges Trinkwasser und nur verdorbene Pflanzen, die schon manch hungerndem Reisenden zum Verhängnis geworden sind. Man sagt, dass er gnadenvoller ist, jemanden zu erhängen, als ihn in der Stein- und Aschewüste jenseits des Thals auszusetzen.
Südostroute
Eine weitere Handelsroute führt durch das südöstliche Schimmerthal auch bekannt als Thal der leuchtenden Dämpfe. Nachts und bei schlechtem Wetter kann man leuchtende Gase entdecken, welche aus den Felsspalten aufsteigen und große Teile des Thals vernebeln. Manche Gase sind giftig, andere führen zu Übelkeit. Der Weg ist weniger beschwerlich für das Material als der Weg durch das Tal der tausend Schnitte, aber umso unberechenbarer für ungeschützte Lebewesen. Auch diese Route führt unmittelbar in die Stein- Aschewüste Einsamer Tod.