Baronie Herrnhaag: Unterschied zwischen den Versionen
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Herrnhaag ist gelegen in dem ehemaligen Herzogtum Steyerward, seit 1022 Grafschaft Steyerward, am Länderdreieck Harnac, Aredroque und Aranien. In den goldenen Zeiten Harnacs wurde sie als Wildhaag ( | Herrnhaag ist gelegen in dem ehemaligen Herzogtum Steyerward, seit 1022 Grafschaft Steyerward, am Länderdreieck Harnac, Aredroque und Aranien. In den goldenen Zeiten Harnacs wurde sie als Wildhaag (altertümlich Wildgehege) zur Jagd von Herzog Dietmar von Steyerward - Beernnzling gestiftet. Zu dieser Zeit war der Baron ein direkter Vasall des Herzogs und ihm oblag zusätzlich die Kontrolle des Handels über die Eres(Fluss). Stammsitz des Herrnhager Geschlechts ist die gleichnamige Burg nahe dem Dorf Tannrod. | ||
Unter der Regierungszeit des Despoten Hindan der XIII. hielten sich die Herrnhaager weitestgehend bedeckt, sodass kaum einer sie am fürstlichen Hofe zu sehen bekam. | Unter der Regierungszeit des Despoten Hindan der XIII. hielten sich die Herrnhaager weitestgehend bedeckt, sodass kaum einer sie am fürstlichen Hofe zu sehen bekam. | ||
Als sich dann die Tore nicht mehr schlossen, zog man unter Herzog Dernots Banner gegen die Schwarzen Horden. Doch es nützte nichts. Im letzten Kriegsjahr wurde die Baronie überrannt. Der Baron Udo von Herrnhaag, seine Gemahlin Tamara von Herrnhaag, so wie die jüngste Tochter Ulrike, fanden hierbei ebenso wie ein Großteil der Bevölkerung den Tod. Nur wenigen gelang die Flucht zum Weltenturm. Dort angekommen fristete man ein Dasein in den Kriegswirren immer mit dem festen Ziel vor den Augen in die Heimat zurückzukehren. | Als sich dann die Tore nicht mehr schlossen, zog man unter Herzog Dernots Banner gegen die Schwarzen Horden. Doch es nützte nichts. Im letzten Kriegsjahr wurde die Baronie überrannt. Der Baron Udo von Herrnhaag, seine Gemahlin Tamara von Herrnhaag, so wie die jüngste Tochter Ulrike, fanden hierbei ebenso wie ein Großteil der Bevölkerung den Tod. Nur wenigen gelang die Flucht zum Weltenturm. Dort angekommen fristete man ein Dasein in den Kriegswirren immer mit dem festen Ziel vor den Augen in die Heimat zurückzukehren. | ||
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'''Über die Steyerwarder, heutige Herrnhaager, und ihre Eigenheiten''' | '''Über die Steyerwarder, heutige Herrnhaager, und ihre Eigenheiten''' | ||
Die Herrnhaager haben sich die eigene Art bewart für die früher das Herzogtum Steyerward bekannt war. Neben ihrer eigenen Form der Begrüßung: länger Bekannte, Freunde und Verwandte legen die rechte Hand auf die rechte Schulter, schauen sich mehrere Sekunden in die Augen bevor sie sich in die Arme schließen. Oder: Fremden gibt man zuerst die Rechte, umschließt diese dann mit der Linken und erwartet selbiges von diesem. (Erzählungen zu Folge sei dies eine Folge der Dämonenkriege, als man nie sicher sein konnte, dass der Gegenüber auch der war, nachdem er aus sah und einem nicht im nächsten Augenblick das Messer zwischen die Rippen rammte. Von anderer Seite bekommt man aber nur ein dahin gebrummtes: “Das war schon bei meinem Vater so und bei dessen auch, …), halten sie auch die alten harnacer Traditionen in Ehre. Als Beispiel seien die Feste des Kreislaufs genannt: Das zur Jahreswende gelegene und heute | Die Herrnhaager haben sich die eigene Art bewart für die früher das Herzogtum Steyerward bekannt war. Neben ihrer eigenen Form der Begrüßung: länger Bekannte, Freunde und Verwandte legen die rechte Hand auf die rechte Schulter, schauen sich mehrere Sekunden in die Augen bevor sie sich in die Arme schließen. Oder: Fremden gibt man zuerst die Rechte, umschließt diese dann mit der Linken und erwartet selbiges von diesem. (Erzählungen zu Folge sei dies eine Folge der Dämonenkriege, als man nie sicher sein konnte, dass der Gegenüber auch der war, nachdem er aus sah und einem nicht im nächsten Augenblick das Messer zwischen die Rippen rammte. | ||
Trotz ihrer Eigenheiten und ihrem Festhalten an den alten Traditionen, sind die Herrnhaager bemüht neues Leben in ihre Baronie zu bringen. Sie fördern die Zuwanderung von Ausländern und geben bereitwillig Boden. | |||
Von anderer Seite bekommt man aber nur ein dahin gebrummtes: “Das war schon bei meinem Vater so und bei dessen auch, …), halten sie auch die alten harnacer Traditionen in Ehre. Als Beispiel seien die '''Feste des Kreislaufs'' genannt: Das zur Jahreswende gelegene und heute '''Zeit des Erinnerns''' genannte '''Fest der Toten''' oder '''der Anderswelt''; das '''Fest der Reinigung und Fruchtbarkeit''' am Anfang des zweiten Monats, bei dem man das neue Leben begrüßt und sich vom vergangenen verabschiedet; im fünften Monat folgt dann das '''Fest des Feuers und der Blumen''', man könnte es als Weiterführung des letzten betrachten, bei dem Neues entsteht und heranwächst, allgemein ist es ein ausgelassenes Fest voller Fröhlichkeit und Hoffnung. Das vorletzte ist das '''Fest der Ernte''' und findet Anfang des siebten Monats statt, hier wird, wie der Name schon sagt, die Ernte gefeiert, man gedenkt dem durch den Kreislauf gewachsenen und dem Scheitelpunkt des Jahres. Im neunten Monat findet das '''Fest der Vorbereitung''' statt, man sät für den nächsten Frühling und bereitet sich auf den Winter vor, gleichzeitig gedenkt man dem immer währenden Kreislauf und der Verantwortung eines jeden für das Kommende. | |||
Trotz ihrer Eigenheiten und ihrem Festhalten an den alten Traditionen, sind die Herrnhaager bemüht neues Leben in ihre Baronie zu bringen. Sie fördern die Zuwanderung von Ausländern und geben bereitwillig Boden. Des Weiteren bemühen sie sich um den Handel auf dem [[Eres|Fluss Eres]] und darüber hinaus. Allgemein suchen sie Kontakt, um ihr Land neu aufbauen zu können. Ob dies nun aus der Zwangslage oder aus einer offenen Einstellung heraus geschieht, kann ich nach dieser kurzen Rundreise nicht abschließend beurteilen. | |||
'''Beschaffenheit des Landes und Handelsgüter''' | '''Beschaffenheit des Landes und Handelsgüter''' | ||
Die Baronie Herrnhaag ist ein sehr waldreiches Stück Land im Mittelgebirge Harnacs. Solange die Wälder nicht noch verseucht sind ist überall reichlich an Wild. Die Täler der früheren Dörfer sind bis heute zwar waldlos, liegen aber seit den Kriegen | Die Baronie Herrnhaag ist ein sehr waldreiches Stück Land im Mittelgebirge Harnacs. Solange die Wälder nicht noch verseucht sind ist überall reichlich an Wild. Die Täler der früheren Dörfer sind bis heute zwar waldlos, liegen aber seit den Kriegen größtenteils brach. Getreide und Gemüse wird nur zum Eigenbedarf angepflanzt, Holz jedoch wird sowohl innerhalb Harnacs gehandelt, als auch bis zur Grenze geflößt. An Tieren in der Zucht sind zu finden: Kühe, Schafe, Ziegen und Schweine. In einigen der Berge hatte man früher Flöze an Eisen entdeckt. Zurzeit ist jedoch erst ein Bergwerk mit bisher geringer Ausbeute in Betrieb genommen worden. Der Handel mit Eisenerz beschränkt sich bisher auf die umliegenden Dörfer. | ||
Importiert werden vor allem Luxusgüter, Rüstungen und Tuch. | Importiert werden vor allem Luxusgüter, Rüstungen und Tuch. | ||
Aktuelle Version vom 10. September 2022, 15:31 Uhr
Die Baronie Herrnhaag ist seit 1022 HZR Teil der Grafschaft Steyerward.
Die Lehnsherren sind seine wohlgeboren Baron Udolf von Herrnhaag uns seine wohlgeborene Gemahlin Baronin Lutwina von Herrnhaag.
Weitere Persönlichkeiten aus Heernhaag sind:
Ritter Ulrich von Herrnhaag ist der Bruder des Barons Udolf.
Lage der Baronie
Die Baronie Herrnhaag umfasst das Zentrum der Grafschaft Steyerward, sie ist die größte der drei Baronien und umfasst zudem auch die nordwestlichen Grenze von Harnac.
Zu Herrnhaag zählen die Stadt und Festung Herrnhaag, die Sarasena-Bastei Herrnhaag, die Bergarbeitersiedlung Neuhaag sowie der Jagdsitz des Grafen Kastenhöh.
Im Süden verläuft als natürliche Grenze zur jungen Baronie Ereshaag der Fluss Eres. Im Osten grenzt der Fluss Steyer sie von der jungen Baronie Steyerfeld ab.
Wirtschaft
Forstbetrieb
Eisenerzbergbau Hauptort: Herrnhaag
Schiffshandel
Bezirke
Kleine & Hohe Gesenke, Berngrüner Wälder, Braunau
Beschreibung
Hintergründe
Herrnhaag ist gelegen in dem ehemaligen Herzogtum Steyerward, seit 1022 Grafschaft Steyerward, am Länderdreieck Harnac, Aredroque und Aranien. In den goldenen Zeiten Harnacs wurde sie als Wildhaag (altertümlich Wildgehege) zur Jagd von Herzog Dietmar von Steyerward - Beernnzling gestiftet. Zu dieser Zeit war der Baron ein direkter Vasall des Herzogs und ihm oblag zusätzlich die Kontrolle des Handels über die Eres(Fluss). Stammsitz des Herrnhager Geschlechts ist die gleichnamige Burg nahe dem Dorf Tannrod. Unter der Regierungszeit des Despoten Hindan der XIII. hielten sich die Herrnhaager weitestgehend bedeckt, sodass kaum einer sie am fürstlichen Hofe zu sehen bekam. Als sich dann die Tore nicht mehr schlossen, zog man unter Herzog Dernots Banner gegen die Schwarzen Horden. Doch es nützte nichts. Im letzten Kriegsjahr wurde die Baronie überrannt. Der Baron Udo von Herrnhaag, seine Gemahlin Tamara von Herrnhaag, so wie die jüngste Tochter Ulrike, fanden hierbei ebenso wie ein Großteil der Bevölkerung den Tod. Nur wenigen gelang die Flucht zum Weltenturm. Dort angekommen fristete man ein Dasein in den Kriegswirren immer mit dem festen Ziel vor den Augen in die Heimat zurückzukehren. Nachdem die Horden besiegt und keine größeren Schlachten mehr zu erwarten waren, sammelte Udolf von Herrnhaag der ältester Sohn des Baron die Überlebenden um sich und zog mit einem Tross von über zweihundert Mann in das Gebiet der alten Baronie. Im Moment lebt die Baronie zum größten Teil von dem, was sie selber mit Landwirtschaft, Viehzucht und Jagd erwirtschaftet. Doch hat man eine der zwei alten Gruben wieder eröffnet, sowie mit dem früher üblichen Handel mit Holz angefangen.
Über die Steyerwarder, heutige Herrnhaager, und ihre Eigenheiten
Die Herrnhaager haben sich die eigene Art bewart für die früher das Herzogtum Steyerward bekannt war. Neben ihrer eigenen Form der Begrüßung: länger Bekannte, Freunde und Verwandte legen die rechte Hand auf die rechte Schulter, schauen sich mehrere Sekunden in die Augen bevor sie sich in die Arme schließen. Oder: Fremden gibt man zuerst die Rechte, umschließt diese dann mit der Linken und erwartet selbiges von diesem. (Erzählungen zu Folge sei dies eine Folge der Dämonenkriege, als man nie sicher sein konnte, dass der Gegenüber auch der war, nachdem er aus sah und einem nicht im nächsten Augenblick das Messer zwischen die Rippen rammte.
Von anderer Seite bekommt man aber nur ein dahin gebrummtes: “Das war schon bei meinem Vater so und bei dessen auch, …), halten sie auch die alten harnacer Traditionen in Ehre. Als Beispiel seien die Feste des Kreislaufs genannt: Das zur Jahreswende gelegene und heute Zeit des Erinnerns genannte Fest der Toten oder der Anderswelt; das Fest der Reinigung und Fruchtbarkeit am Anfang des zweiten Monats, bei dem man das neue Leben begrüßt und sich vom vergangenen verabschiedet; im fünften Monat folgt dann das Fest des Feuers und der Blumen, man könnte es als Weiterführung des letzten betrachten, bei dem Neues entsteht und heranwächst, allgemein ist es ein ausgelassenes Fest voller Fröhlichkeit und Hoffnung. Das vorletzte ist das Fest der Ernte und findet Anfang des siebten Monats statt, hier wird, wie der Name schon sagt, die Ernte gefeiert, man gedenkt dem durch den Kreislauf gewachsenen und dem Scheitelpunkt des Jahres. Im neunten Monat findet das Fest der Vorbereitung statt, man sät für den nächsten Frühling und bereitet sich auf den Winter vor, gleichzeitig gedenkt man dem immer währenden Kreislauf und der Verantwortung eines jeden für das Kommende. Trotz ihrer Eigenheiten und ihrem Festhalten an den alten Traditionen, sind die Herrnhaager bemüht neues Leben in ihre Baronie zu bringen. Sie fördern die Zuwanderung von Ausländern und geben bereitwillig Boden. Des Weiteren bemühen sie sich um den Handel auf dem Fluss Eres und darüber hinaus. Allgemein suchen sie Kontakt, um ihr Land neu aufbauen zu können. Ob dies nun aus der Zwangslage oder aus einer offenen Einstellung heraus geschieht, kann ich nach dieser kurzen Rundreise nicht abschließend beurteilen.
Beschaffenheit des Landes und Handelsgüter
Die Baronie Herrnhaag ist ein sehr waldreiches Stück Land im Mittelgebirge Harnacs. Solange die Wälder nicht noch verseucht sind ist überall reichlich an Wild. Die Täler der früheren Dörfer sind bis heute zwar waldlos, liegen aber seit den Kriegen größtenteils brach. Getreide und Gemüse wird nur zum Eigenbedarf angepflanzt, Holz jedoch wird sowohl innerhalb Harnacs gehandelt, als auch bis zur Grenze geflößt. An Tieren in der Zucht sind zu finden: Kühe, Schafe, Ziegen und Schweine. In einigen der Berge hatte man früher Flöze an Eisen entdeckt. Zurzeit ist jedoch erst ein Bergwerk mit bisher geringer Ausbeute in Betrieb genommen worden. Der Handel mit Eisenerz beschränkt sich bisher auf die umliegenden Dörfer. Importiert werden vor allem Luxusgüter, Rüstungen und Tuch.
Auszüge aus dem Bericht von Mandarius Gluckenspecht, Beauftragter des Provinzprotektors zur Erfassung der wirtschaftlichen Lage
Geschichte
Als altbekannter Ort, bereits vor der Adels- und Gebietsreform, kann Herrnhaag auf einige Jahre Geschichte verweisen. Markante Eckdaten sind:
(um 700 HZR) während der Herrrschaft der Beriden unter und für die Herzöge von Steyerward geschaffener Jagdsitz
(um 700 HZR) das Herrnhaager Geschlecht entwickelt sich aus den Verwaltern des Wildhaags
(um 800 HZR) entwickelt sich über die Jahre zur selbstständigen Baronie als Lehen derer von Steyerward
(um 900 HZR) mit der Entdeckung von Eisenvorkommen in Verbindung mit reichen Holzvorkommen entsteht ein gewisser wirtschaftlicher Aufschwung
(ab 990 HZR) durch die Lage abseits eher ein kleines, hinterwäldlerisches Adelsgeschlecht → regelmäßiger Kontakt zu den Steyerwardern - selten am Königshof gesehen
verhält sich unter König Hindan neutral und bleibt politisch bedeckt
(ab 996) HZR zieht mehrfach unter Herzog Steyerward-Beernzlings Banner gegen die Schwarzen Horden
(1000 HZR) Evakuierung des größten Teils der überlebenden Baronie zum Weltenturm, nur Baron Udo v. H. bleibt mit ein paar wenigen Getreuen zurück
(1005) HZR Rückkehr unter Udos Sohn Udolf zusammen mit einigen taerischen Verbannten - Beginn des Wiederaufbaus
(1009) HZR Ulrich v. H. wird mit einem kleinen Trupp ausgesandt, um politische Beziehungen aufzubauen und Siedler zu finden
(seit) 1010 neue Siedler aus fremden Ländern erhalten Land in Herrnhaag
(1022) Harnacer Gebiets- und Adelsreform, Neuzuschnitt des alten Herrnhaags und Ausgründung der Grafschaft Steyerward. Verbleib des Kernlandes in der Familie. Zugewinn wehrhafter Verbündeter im südlichen Teil der Grafschaft.
