Vitallia: Unterschied zwischen den Versionen
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|Name||Vitallia | |Name||Vitallia | ||
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|Attribute||Leben<br>Wachstum<br>Heilung<br>Pflanzen<br>Ackerbau<br>Erneuerung | |Attribute||Leben<br>Wachstum<br>Heilung<br>Pflanzen<br>Ackerbau<br>Erneuerung | ||
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|Kult||[[Gemeinschaft des Lebens]] | |||
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|Anhänger||Bauern<br>Waldarbeiter<br>Heiler<br>Druiden | |||
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|Ursprung||Vorharnacsche Zeit | |||
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== | == Der Glaube im Allgemeinen == | ||
Die Göttin Vitallia ist für alles natürliche Leben und den daraus folgenden Kreislauf maßgebend. | Die Göttin Vitallia ist für alles natürliche Leben und den daraus folgenden Kreislauf maßgebend. | ||
Ihren Kräften wird das Erblühen der Pflanzen genauso zugeschrieben wie das Wunder der Geburt. | Ihren Kräften wird das Erblühen der Pflanzen genauso zugeschrieben wie das Wunder der Geburt. | ||
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einer, mehr oder weniger verschlissenen, grün-braune Robe bekleidet auftritt. Da das Leben in allen | einer, mehr oder weniger verschlissenen, grün-braune Robe bekleidet auftritt. Da das Leben in allen | ||
seinen Formen vielfältig ist, wird das sicher auch auf die Erscheinungen der Göttin zutreffen. | seinen Formen vielfältig ist, wird das sicher auch auf die Erscheinungen der Göttin zutreffen. | ||
== Der Glaube im Wandel == | |||
=== Die Ursprünge === | |||
Über die Anfänge der „Gemeinschaft des Lebens“, wie sich die Vitalliapriester heute nennen, ist so | |||
gut wie nichts bekannt. Festzustehen scheint aber, dass es in jeder Ansiedlung Harnacs zu allen | |||
Zeiten eine naturkundige Person gab, die auf ihre Weise der Göttin diente und den Glauben an sie | |||
verbreitete. Erst um das Jahr 500 HZR herum beginnt der Heilkundige Jasper Solinius, später Jasper | |||
der Gesegnete genannt, nach regen Briefkontakten, eine jahrelange Reise durch ganz Harnac auf der | |||
er sich mit anderen Heilkundigen, Druiden und sonstigen Naturkundlern austauscht. Infolge dessen | |||
gründet er in Leinach ein erstes Haus der Vitallia, vorrangig zum Austausch in Glaubens- und | |||
Wissensfragen. Der Legende nach erschien ihm die Göttin in einem Traum und ermutigte ihn zu | |||
diesem Schritt. Da der Vitalliaglaube schon fest in der Bevölkerung verwurzelt war, dauerte es nicht | |||
lange bis nun auch die „offizielle“ Gemeinschaft wuchs und gedieh. Einige Jahre nach dem Tod des | |||
Gründers etablierte sich der „Rat der Acht“ als Führung, die zwar lehrend und vermittelnd, | |||
keinesfalls aber belehrend und dogmatisierend auftrat. So wuchs die Gemeinschaft des Lebens | |||
schnell zur größten, wenn auch nicht mächtigsten, Glaubensgemeinschaft Harnacs heran. | |||
Während des dunklen Krieges exilierten die meisten Priester und Gläubigen nach Albyon wo sich | |||
der Glaube an die Lebensspenderin schnell auf die albyonische Bevölkerung ausbreitete und so die | |||
Gefolgschaft weiter anwuchs. Hier wurden ihre Diener vor allem durch ihre medizinischen | |||
Kenntnisse und Fähigkeiten bekannt, nicht wenige Menschen verdanken den Männern und Frauen | |||
in den grün-braunen Roben ihr Leben. | |||
=== Aktuelle Situation === | |||
Im Zuge des Wiederaufbaus in Harnac waren die Mitglieder der Gemeinschaft des Lebens bei fast | |||
allen zivilen Projekten beteiligt, nicht zuletzt da sich auch viele Experten für Landwirtschaft und | |||
andere Fachgebiete des „einfachen“ Lebens in ihren Reihen fanden. Durch ihren aufopferungs�vollen Einsatz in dieser Zeit bekam die Gemeinschaft auch einen stetigen Zulauf von Einwanderern | |||
anderen Glaubens. Heutzutage steht in jeder größeren und fast jeder kleineren Stadt Albyons und | |||
Harnacs ein Haus der Vitallia, in dem die Anhänger der Göttin sich um Kranke und Sterbende | |||
kümmern. In Harnac selbst dienen diese Häuser auch als Stützpunkt für jene die sich wieder in der | |||
Wildnis ansiedeln, sowie als Begegnungsort für reisende Priester. Aus der Politik hält sich die | |||
Gemeinschaft weitestgehend heraus, jedoch hat ihr Wort seit dem Wiederaufbau unterschwellig | |||
einiges an Gewicht gewonnen. | |||
=== Die Zukunft === | |||
So wie sich das Leben in allen seinen Formen den natürlichen Gegebenheiten anpasst, so wird sich | |||
auch die Gemeinschaft allen Widrigkeiten anpassen und an Lösungen arbeiten. Sei ihr Bestehen und | |||
der Glaube an die Lebensbringerin nun, wie aktuell in Hollenstein, durch epedemieartige Seuchenoder durch schlichte Verfolgung ihrer Gläubigen bedroht. Die Göttin wird einen Weg finden, ihre | |||
Kinder zu schützen, zu erhalten und zu nähren. | |||
== Die Struktur des Glaubens == | |||
=== Die innere Rangfolge === | |||
Offiziell geführt wird die Gemeinschaft des Lebens von einem „Rat der Acht“, einem Kollegium | |||
von lang gedienten Männern und Frauen, welches ungefähr einmal pro Monat im Haus der Vitallia | |||
in Leinach tagt. Jedes Mitglied der Gemeinschaft kann dort Petitionen an das Kollegium richten, da | |||
der Vitalliaglaube im weitesten Sinne als Volksglaube gelten kann. Alle Mitglieder haben demnach | |||
auch das gleiche Recht ihre Meinung zu äußern. In den wenigen Fällen in denen es eine Hierarchie | |||
benötigt, richtet sich diese nach Kompetenz, Leistung und Erfahrung der anwesenden Mitglieder. | |||
Neben dem Haus der Vitallia in Leinach verfügt die Kirche noch über ein größeres Zentrum in der | |||
albyonischen Hauptstadt Erg’Eren. Diese beiden Haupttempel dienen der Gemeinschaft allerdings | |||
zumeist nur als Zentrum der Kommunikation, des Austausches und Hort des Wissens. Die wahre | |||
Arbeit leistet die Kirche in den einzelnen Dörfern und Ansiedlungen. | |||
=== Der Weg nach Oben === | |||
Etwa zehn Prozent der gesamten Gemeinschaft sind in der Verwaltung der beiden Haupttempel | |||
tätig, wogegen die restlichen neunzig Prozent ihren Dienst in den vielen kleinen Dorf- und | |||
Stadttempeln verrichten. Zu diesem Gros zählen natürlich auch die, schon oben genannten, | |||
Stützpunkte in unzugänglichen Gegenden Harnacs und die vielen wandernden Brüder und | |||
Schwestern, die immer dort Hilfe leisten wo sie von Nöten ist. Würde man nur die geweihten | |||
Priester rechnen, so wäre die Gemeinschaft dennoch die größte der albyoner und harnacer | |||
Glaubensgemeinschaften, doch sie besteht zu etwa siebzig Prozent aus ungeweihten Laienpriestern. | |||
Dies ist in der Tradition begründet, dass es in jeder noch so kleinen Ansiedlung jemanden gibt, der | |||
sich berufen fühlt die Gebete und Segnungen bei Geburt und Tod sowie Aussaat und Ernte zu | |||
sprechen. Beitreten kann der Gemeinschaft jeder, der sich dazu berufen fühlt und die nötige | |||
Inbrunst und Betriebsamkeit zeigt. Hier ist auch die einzige Unterscheidung zwischen geweihten | |||
und Laienpriestern. Die geweihten Priester trachten danach ein Mindestmaß an Kompetenz in allen | |||
Aspekten der Göttin wie Ackerbau, Heilkunde, Geburtshilfe, Tier- und Pflanzenkunde sowie eine | |||
gewisse Erfahrung in der Wildnis zu erringen, um ein besseres Verständnis für das Wesen und den | |||
Willen der Lebensspenderin zu entwickeln. Laienpriester sind oft deutlich spezialisierter. | |||
=== Die Gläubigen === | |||
Zu Vitallia betet ein jeder der irgendwie mit dem Kreislauf und dem Leben in irgendeiner Form zu | |||
tun hat. Bauern und Viehhirten, Heiler und Hebammen, Jäger und Waldläufer, Druiden und Hexen, | |||
Gärtner und Totengräber, sowie Schwangere, Eltern, Kranke sowie deren Angehörige richten ihre | |||
Gebete an die unermüdliche Göttin. | |||
=== Die Heiligen === | |||
Von den vielen herausragende Taten, die aufopferungsvolle Männern und Frauen im Laufe der | |||
Jahrhunderte im Namen oder im Geist der unermüdlichen Göttin vollbracht haben, sind die | |||
allermeisten von regionaler Bedeutung und werden dementsprechend auch nur mit einem Schrein in | |||
einem Dorf oder in der lokalen Überlieferung gewürdigt. Wirklich bekannte Individuen, die auch | |||
heute noch die Gläubigen landesweit inspirieren, gibt es nur wenige. Wahrscheinlich liegt dieser | |||
Sachverhalt aber auch daran, dass den meisten Dienern Vitallias der stille Dienst an ihrer Göttin und | |||
die Dankbarkeit der Gläubigen Lohn genug ist. | |||
Beginnen soll diese Aufzählung mit Jasper Solinius, der heute auch mit dem Beinamen „der | |||
Gesegnete“ bedacht wird. Er begann aus den vielen vereinzelten Priestern der Vitallia die | |||
Gemeinschaft der Lebenden zu formen und gründete diese schließlich offiziell um das Jahr 500 | |||
HZR in Leinach. Sein größter Verdienst war die Förderung der Kommunikation zwischen den | |||
Priestern und das Sammeln und Verbreiten von Wissen über Heilkunst und Landwirtschaft. Durch | |||
die Gespräche mit Priestern aus allen Teilen des Landes sorgte er für ein besseres Verständnis von | |||
Wesen und Wirken der Göttin im ganzen Land. | |||
Der Pilzkönig hingegen ist eine weitaus mythischere Gestalt und gilt vielen Gläubigen nicht als | |||
klassischer Heiliger, sondern eher als Inkarnation der Göttin in ihrer ursprünglichsten Form. | |||
Augenzeugen beschreiben ihn als etwa menschengroßes pilzartiges Gebilde mit einem weißlichen | |||
breiten Stiel und einem großen bräunlichen Hut. Verschiedene Quellen berichten auch von einem | |||
alten bärtigen Gesicht, welches unter dem Hut hervorschaut. Der Pilzkönig, auf dem Land auch | |||
Papa Pilz genannt, hat sich in den letzten Jahrhunderten dann und wann naturverbundenen | |||
Menschen offenbart, um sie vor drohenden Gefahren zu warnen. Letzte Berichte über das | |||
Waldwesen stammen etwa vom Beginn der Wiederbesiedelung Harnacs. | |||
Abschließend sei, als Heiliger aus der jüngeren Vergangenheit, Joffryn Blutacker erwähnt. Der, in | |||
seiner Jugend als Glücksritter und Söldner tätige, Joffryn hatte sich mit einem kleinen Vermögen in | |||
Eckwalde mit einer Dorfschenke zur Ruhe gesetzt. Als während der Dämonenkriege sein Dorf nicht | |||
mehr zum Weltenturm evakuiert werden konnte, organisierte er trotz seines hohen Alters einen Zug | |||
in ein schwer zugängliches Tal. Er gewährte jedem lebenden Wesen Einlass und sorgte sich um | |||
Verteidigung und Ernährung seiner Schützlinge. Vitallia verlieh ihm die Kraft auch noch mit 103 | |||
Lebensjahren die Feinde zurückzuhalten bis ein Banner der Faust Sarasenas als Entsatz das Tal | |||
erreichte. Er starb mit der Gewissheit um die Sicherheit seiner Leute, auf seinen Lippen hatte er ein | |||
Lächeln und den Namen der unermüdlichen Göttin. | |||
== Die Arbeit des Glaubens == | |||
=== Die Arbeit im Offenen === | |||
In ganz Harnac und nahezu ganz Albyon kann man auf Diener, ob jetzt geweihte oder Laienpriester, | |||
der unermüdlichen Göttin treffen. In jedem noch so kleinen Weiler, jeder kleinen Stadt oder | |||
schlichtweg in der Wildnis tun sie ihren Dienst. Sie unterstützen die Bevölkerung, wie beschrieben, | |||
in mannigfaltiger Weise, geben Rat in Dingen des alltäglichen Lebens, helfen bei Krankheit oder | |||
Verletzungen oder Spenden schlichtweg Trost. Sie erforschen und hegen die Natur und dienen als | |||
Mittler in vielen kleinen Streitigkeiten. Die allermeisten von ihnen haben immer ein offenes Ohr für Nöte oder Sorgen und selbst die eigenbrötlerischsten unter ihnen leisten ihren Teil zur Erhaltung | |||
des Kreislaufes. Die Häuser der Vitallia finden sich selbstverständlich nicht so häufig wie ihre | |||
Diener, trotzdem überzeiht ein relativ engmaschiges Netz dieser Stützpunkte das Land. Sie sind in | |||
den allermeisten Fällen offen für jede Person und jedes Problem und die Priester hier helfen gerne | |||
mit Rat und Tat. Bei aller Hilfsbereitschaft sollte man aber nicht vergessen, dass die Diener der | |||
Lebensspenderin im Normalfall guten Herzens sind, bei aller Liebe aber nicht dumm. Hilfe zur | |||
Selbsthilfe ist auch ein Grundsatz den viele unter ihnen vertreten. | |||
=== Die Arbeit im Verborgenen === | |||
Für die Gemeinschaft des Lebens gibt es kaum Aufgaben, die man besser im Geheimen erledigt und | |||
dementsprechend offen und sichtbar ist ihr tägliches Wirken. Allerdings tragen oft nur die Diener | |||
der Lebensspenderin eine feste Tracht, die den Dienst an der Göttin in Vollzeit ausüben. In vielen | |||
Dörfern und Weilern ohne festen Tempel wird oft keine besondere Tracht getragen, oder man trägt | |||
sie nur zu besonderen, feierlichen Anlässen. Auch wenn im Allgemeinen sehr wenig Grund zur | |||
Heimlichkeit besteht, die Gemeinschaft ist zu pragmatisch, um in einem entsprechenden Fall auf | |||
ihre traditionellen Roben zu bestehen. Wenn eine der harnacer Glaubensgemeinschaften das Siegel | |||
der Transparenz verdient, dann die Diener der Vitallia. Mögen sie im Stillen ihre Aufgaben | |||
verrichten, mit leisem Dank zufrieden sein und sich nicht das Bad in der Menge suchen, im | |||
Schatten tun sie ihr Werk so gut wie nie. Offen und ehrlich begegnen sie anderen und erwarten | |||
genauso behandelt zu werden. Auch hier gilt wiederum der Grundsatz „gut heißt nicht zugleich | |||
dumm“, und so mancher der versucht hat einen Vitalliapriester für seine fragwürdigen Pläne | |||
einzuspannen stand danach in eben jenem hellen Rampenlicht, dass er zu vermeiden versucht hat. | |||
Oder fand sich mit einem blauen Auge im nächsten Graben wieder… | |||
=== Gottesdienste und Gebete === | |||
Die beiden grundlegenden Andachtszeiten des Vitalliaglaubens, der Zweiklang genannt, sind jedem | |||
Harnacer von Kindheit an, und inzwischen auch vielen Albyonern, ein Begriff. Die Laudes, | |||
gesprochen zu Sonnenaufgang, und die Komplet zu Sonnenuntergang symbolisieren den Kreislauf | |||
anhand der Dämmerung, das ewige Auf und Ab von Tageslicht und Nacht sozusagen. Jeder | |||
Gläubige sollte zu diesen Zeiten zumindest kurz innehalten um der Göttin zu gedenken. Alle | |||
Priester der Göttin halten zudem eine öffentliche Andacht ab, zu der alle Gläubigen willkommen | |||
sind. Da die meisten Priester allerdings in den Gemeinden ihren Dienst verrichten sind die | |||
Andachtszeiten oft an deren Tages- und Arbeitsrhythmus angepasst, werden also nicht zwingend | |||
pünktlich zur Dämmerung, sondern nur jeweils „Morgens“ und „Abends“ gehalten. | |||
Eine weitere traditionelle Andacht der Vitallia ist die Vigil, welche allerdings nur zu besonderen | |||
Ereignissen, und damit nicht regelmäßig, gehalten wird. Die besten Beispiele sind hierbei die | |||
Geburt eines Kindes und der Tod eines Gläubigen. Auch als Begrüßung von mehreren Reisenden, | |||
gedacht als Geste der Gastfreundschaft, kann die Vigil dienen. | |||
== Die Eckdaten des Glaubens == | |||
=== Leitmotive === | |||
„Jedes natürliche Leben ist schützens- und erhaltenswert.“ | |||
„Bewahre den immerwährenden Kreislauf durch maßvollen Umgang mit Vitallias Gaben.“ | |||
„Siehst du Dämonen oder Untote, beseitige sie, denn sie sind der Lebensspenderin ein Gräuel.“ | |||
=== Tempe und andere Orte === | |||
;Haus der Vitallia in Leinach | |||
:Da das alte [[Leinach|leinacher]] Haupthaus, ebenso wie die Stadt, in den Dämonenkriegen stark verwüstet wurde, errichtete die Gemeinschaft des Lebens im Rahmen des Wiederaufbaus an gleicher Stelle einen neuen Gebäudekomplex. Das etwas abseits des Stadtzentrums gelegene Areal, beherbergt nicht nur die Verwaltung und die, in einen kleinen Park integrierten Grundmauern des alten Hauses als Mahnmal, sondern auch ein vielgeachtetes Kollegium der Heilkunst und Landwirtschaft. In den fünfzehn Gebäuden des Kollegiums leben und lernen heutzutage bis zu vierhundert Studiosi von versierten Ärzten, Naturkundlern und Priestern. Sogar einige ausländische Experten sind dem Ruf des Kollegiums gefolgt und lehren in den schlicht aber hervorragend ausgestatteten Räumen. | |||
;Haus der Vitallia in Erg’Eren | |||
:Das, in der Zeit des Exils, gegründete Haus der Vitallia in der albyonischen Hauptstadt [[ErgEren|Erg’Eren]] stellt in seiner verschachtelten Konstruktion ein Kuriosum der Baukunst dar. Je größer der Zulauf zu dem „neuen“ Glauben in Albyon wurde, desto größer wurde auch das Haus selbst, durch Schenkungen und Aufkäufe seitens der Kirche wuchs der Gebäudekomplex nach und nach. Da aber irgendwann der Platz einfach nicht mehr ausreichte, begannen die Baumeister damit, die Gebäude aufzustocken und durch Brücken zu verbinden. Heute präsentiert sich das Ensemble als so wagemutige Konstruktion, das es sogar Besucher aus weit entfernten Landesteilen anzieht. Innerhalb des Hauses befindet sich, neben dem größten Spital Albyons, das geistige Zentrum der Kirche. Während in Leinach vor allem die praktische Seite in der Priesterausbildung stattfindet, beschäftigt sich Erg’Eren mit der geistigen Lehre. Die vielfältigen Formen der Philosophie, Metaphysik und des Dialoges werden hier den Priestern nahegebracht. | |||
;Heiliger Hain im Düsterwald | |||
:Ursprünglich war der Hain, etwa zwei Wegstunden vom Fuße des Weltenturms in Harnac entfernt, nur ein Versammlungspunkt einiger örtlicher Druiden. Als aber Jasper Solinius auf seiner Forschungsreise durch ganz Harnac hier zum ersten überlieferten Male auf Waldwesen traf und sich, mit Hilfe der Druiden, auch mit ihnen über das Wesen der Göttin austauschen konnte, gelangte der Ort innerhalb der jungen kirchlichen Gemeinschaft schnell zu einiger Bekanntheit. Zu noch größerer Popularität kam der Ort als Expeditionstruppen, vom Weltenturm kommend, die Dämonen zurückdrängten und hier eine zweihundert Meter durchmessende, von Dornen- und Schlingpflanzen überwucherte Kuppel aus den umstehenden Bäumen vorfanden. Unzählige dämonoide Körper hingen an den Dornen aufgespießt, halb im Boden verwachsen oder von Schlingpflanzen erwürgt in der Umgegend. Vor den erstaunten Soldaten öffnete sich das Dickicht und versank mitsamt seiner grausigen Last langsam im Erdboden. Inmitten des Haines graste friedlich eine Herde Einhörner die, nachdem die letzten Dornen verschwunden waren, gemächlich an den Männern und Frauen vorbei schritten und im Wald verschwanden. Seit diesem Ereignis gilt jener Teil des Düsterwaldes vielen Gläubigen als von der Göttin gesegnet. | |||
;Das Grab Jaspers des Gesegneten | |||
:Nahe des kleinen Dorfes Opried, an den westlichen Gestaden des Kummersees im südlichen Harnac liegt ein kleiner alter Tempel der Göttin. An dieser Stelle ruhen angeblich die Gebeine des Gründers der Gemeinschaft, Jasper Solinius. Leider verbrannten während der Dämonenkriege alle alten Aufzeichnungen bezüglich dieses Ortes, sodass in letzter Zeit einiger Disput unter den Gelehrten, ob der Authentizität des Grabes entbrannt ist. Da aber der Steinkreis und die darin wachsende prächtige Eiche eben diese Verwüstung völlig unbeschadet überstanden haben, kann es als sicher gelten, das die Kraft der Göttin hier präsent ist. | |||
;Kloster Ingenhûs | |||
:Die Überlebenden aus der Gruppe um Joffryn Blutacker wollten nach ihrer Befreiung durch die Faust Sarasenas den Wiederaufbau Eckwaldes vorantreiben. Doch die Gegend war noch recht unsicher und so erbat sich die Gemeinschaft des Lebens eine verlassene Festung und gründete dort ein Kloster. Die alte Burg stellt bis heute einen wichtigen Stützpunkt beim Wiederaufbau Eckwaldes dar und dient als Spital, Rückzugsort und Ausgangspunkt für Neubesiedelungen und Hilfslieferungen ins Eckwalder Hinterland. | |||
=== Riten === | |||
;Geburtssegen | |||
:Wie der Name schon sagt, segnet hierbei ein Vitalliapriester (oder ein Anwesender, der sich dazu berufen fühlt) das neugeborene Kind nach der Geburt und heißt es im Namen der unermüdlichen Göttin mit der traditionellen Andacht Vigil im Leben willkommen. In ländlichen Gebieten wird der Geburtssegen auch oftmals auf jedes andere Geschöpf angewendet und dörfliche Priester haben oft allerhand zu tun, wenn ein neuer Wurf Ferkelchen das Licht der Welt erblickt oder mehrere Kühe gleichzeitig kalben. | |||
;Verabschiedung aus dem Leben | |||
:Jedes Ding stirbt einmal, dass ist der natürliche Kreislauf. Und so empfinden die meisten Angehörigen zwar Trauer im Angesicht des Todes eines Verwandten, haben aber die Gewissheit, dass sich Vitallia um den Verstorbenen kümmert. Zumeist wird hier durch einen Priester das Leben des Toten mit seinen Höhepunkten nacherzählt und der Tote nach einer Verlesung der Vigil zu Grabe getragen. Ob es sich nun um eine Feuer- oder Erdbestattung handelt, bleibt zumeist den Angehörigen überlassen und ist regional völlig unterschiedlich. | |||
;Blütenfest | |||
:Zu Beginn der Blütezeit, also des Frühlings, feiern die Gläubigen der Vitallia ein Fest bei dem sie ihre Freude über den überstandenen Winter und das Wiedererblühen der Natur feiern. Mit Blumengirlanden bekränzt wird um einen geschmückten Baum getanzt und die letzten Vorräte der Wintermonate werden freigiebig verteilt. Je nach klimatischer Lage feiern die Gemeinden dieses Fest irgendwann zwischen Mitte und Ende Gastar (März), als Zeichen des richtigen Zeitpunktes gilt hierbei das Einsetzen der Apfelbaumblüte. Örtlich unterschiedlich dauert das Blütenfest meist zwischen zwei und drei Tagen. | |||
;Fest der Farbe | |||
:Ähnlich dem Blütenfest feiern die meisten Vitalliagläubigen Mitte bis Ende Figor (September), also als Herbstbeginn, das Fest der Farbe. Hierbei wird der Göttin mit dem Opfern von Nahrungsmitteln für die gute Ernte gedankt und daran erinnert, dass die nun einsetzende kältere Jahreszeit ebenso zum Kreislauf gehört, wie das Wachsen im Frühjahr. Die, zumeist zweitägigen, Feierlichkeiten beginnen, auch hier regional unterschiedlich, mit dem Verfärben der Blätter von Laubbäumen. | |||
;Zeit des Erinnerns | |||
:Dieser Brauch zur Ehrung der im letzten Jahr Verstorbenen ist schon seit uralter Zeit ein fester Bestandteil des harnacer Jahres. Die Zeit des Erinnerns geht nicht unbedingt auf die Göttin zurück, doch haben die Vitalliapriester, als geistige Führer ihrer jeweiligen Gemeinden, traditionell die Aufgabe übernommen diese Ehrung auszurichten. An diesen drei Tagen zwischen Schnee- und Kaltmond (Dezember / Januar) gilt der Schleier zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten als besonders durchlässig und Geistererscheinungen Verwandter oder Freunde sind hierbei vielfach überliefert. Zu den Bräuchen während dieser Tage gehört das, oft von Kindern erledigte, Basteln eines Winterboldes, einer meist aus Stroh bestehenden menschenähnlichen Puppe. In diese Puppe stecken die einzelnen Familienmitglieder kleine Papier- oder Rindenstücke auf denen sie die Wünsche für das nächste Jahr geschrieben haben. Anschließend wird der Winterbold rituell verbrannt. Inzwischen ist man, gerade in größeren Ansiedlungen, dazu übergegangen, das alle Kinder des Ortes gemeinsam einen besonders schönen und großen Winterbold basteln, der dann mit den gesammelten Notizen aller Bewohner „gefüllt“ und verbrannt wird. | |||
=== Feiertage === | |||
;Tag der Erneuerung, 4. Saatmond: | |||
:An diesem Tag erinnert man sich an die Grundsteinlegung des „neuen“ Hauses der Vitallia in Leinach als Symbol für stets wiederkehrendes Leben. | |||
;Wunder vom Düsterwald, 18. Figor: | |||
:Als Ursprung dieses Tages galt eigentlich das Treffen Jaspers des Gesegneten mit Waldwesen und Druiden im Heiligen Hain und der damit verbundene Entstehungspunkt der „offiziellen“ Religion. Allerdings wurde die genaue Datierung nur mündlich tradiert und dementsprechend ungenau war sie. Zu eben diesem Tag erlebten Soldaten allerdings die oben beschriebenen Geschehnisse in eben jenem Hain. Seitdem steht nicht nur das Datum unverrückbar, sondern auch der Glaube dass die Göttin hiermit ein Zeichen gesandt hat. | |||
Und natürlich die drei schon Aufgeführten (Blütenfest, Fest der Farbe & Zeit des Erinnerns), die oft weite Teile der Bevölkerung betreffen und dementsprechend die wichtigeren Feierlichkeiten sind, aber zeitlich unterschiedlich in den verschiedenen Regionen begangen werden. | |||
=== Heilige === | |||
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|+ Heilige der Gemeinschaft des Lebens | |||
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! Name !! Zuständigkeit !! Alter | |||
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| Hilda || Schwangere und Geburtshilfe || Vorharnacsche Zeit | |||
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| Gisela von Isendorf || Heilpflanzen und -mixturen || style="text-align:right;"| um 300 HZR | |||
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| Jasper Solinius || Friedlicher Austausch und Diplomatie || style="text-align:right;"| um 500 HZR | |||
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| Joffryn Blutacker || Schutz und Fürsorge || style="text-align:right;"| 1003 HZR | |||
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Aktuelle Version vom 10. Juni 2024, 19:32 Uhr
| Name | Vitallia |
| Beinamen | Die unermütliche Göttin Lebensbringerin Die Heilerin |
| Gesinnung | Chaotisch Gut |
| Attribute | Leben Wachstum Heilung Pflanzen Ackerbau Erneuerung |
| Kult | Gemeinschaft des Lebens |
| Anhänger | Bauern Waldarbeiter Heiler Druiden |
| Ursprung | Vorharnacsche Zeit |
Der Glaube im Allgemeinen
Die Göttin Vitallia ist für alles natürliche Leben und den daraus folgenden Kreislauf maßgebend. Ihren Kräften wird das Erblühen der Pflanzen genauso zugeschrieben wie das Wunder der Geburt. Sie gilt als die Schutzpatronin von Kindern und als Mutter aller Waldwesen. Zu ihr betet man um eine gute Ernte oder um das Genesen bei Krankheiten und Verletzungen. Die wenigen bekannten Erscheinungen unterscheiden sich in vielfältigem Maße. Mal wird die Göttin als junge, vor Leben sprühende, Frau beschrieben, die einen Kranken mit einem Kuss auf die Stirn heilt und dann weiter tanzt, mal als altes Weib, das durch von Hagelschlag verwüstete Felder geht und die geknickten Ähren durch bloße Anwesenheit wieder aufrichtet. Übereinstimmend ist, dass die Göttin immer mit einer, mehr oder weniger verschlissenen, grün-braune Robe bekleidet auftritt. Da das Leben in allen seinen Formen vielfältig ist, wird das sicher auch auf die Erscheinungen der Göttin zutreffen.
Der Glaube im Wandel
Die Ursprünge
Über die Anfänge der „Gemeinschaft des Lebens“, wie sich die Vitalliapriester heute nennen, ist so gut wie nichts bekannt. Festzustehen scheint aber, dass es in jeder Ansiedlung Harnacs zu allen Zeiten eine naturkundige Person gab, die auf ihre Weise der Göttin diente und den Glauben an sie verbreitete. Erst um das Jahr 500 HZR herum beginnt der Heilkundige Jasper Solinius, später Jasper der Gesegnete genannt, nach regen Briefkontakten, eine jahrelange Reise durch ganz Harnac auf der er sich mit anderen Heilkundigen, Druiden und sonstigen Naturkundlern austauscht. Infolge dessen gründet er in Leinach ein erstes Haus der Vitallia, vorrangig zum Austausch in Glaubens- und Wissensfragen. Der Legende nach erschien ihm die Göttin in einem Traum und ermutigte ihn zu diesem Schritt. Da der Vitalliaglaube schon fest in der Bevölkerung verwurzelt war, dauerte es nicht lange bis nun auch die „offizielle“ Gemeinschaft wuchs und gedieh. Einige Jahre nach dem Tod des Gründers etablierte sich der „Rat der Acht“ als Führung, die zwar lehrend und vermittelnd, keinesfalls aber belehrend und dogmatisierend auftrat. So wuchs die Gemeinschaft des Lebens schnell zur größten, wenn auch nicht mächtigsten, Glaubensgemeinschaft Harnacs heran. Während des dunklen Krieges exilierten die meisten Priester und Gläubigen nach Albyon wo sich der Glaube an die Lebensspenderin schnell auf die albyonische Bevölkerung ausbreitete und so die Gefolgschaft weiter anwuchs. Hier wurden ihre Diener vor allem durch ihre medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten bekannt, nicht wenige Menschen verdanken den Männern und Frauen in den grün-braunen Roben ihr Leben.
Aktuelle Situation
Im Zuge des Wiederaufbaus in Harnac waren die Mitglieder der Gemeinschaft des Lebens bei fast allen zivilen Projekten beteiligt, nicht zuletzt da sich auch viele Experten für Landwirtschaft und andere Fachgebiete des „einfachen“ Lebens in ihren Reihen fanden. Durch ihren aufopferungs�vollen Einsatz in dieser Zeit bekam die Gemeinschaft auch einen stetigen Zulauf von Einwanderern anderen Glaubens. Heutzutage steht in jeder größeren und fast jeder kleineren Stadt Albyons und Harnacs ein Haus der Vitallia, in dem die Anhänger der Göttin sich um Kranke und Sterbende kümmern. In Harnac selbst dienen diese Häuser auch als Stützpunkt für jene die sich wieder in der Wildnis ansiedeln, sowie als Begegnungsort für reisende Priester. Aus der Politik hält sich die Gemeinschaft weitestgehend heraus, jedoch hat ihr Wort seit dem Wiederaufbau unterschwellig einiges an Gewicht gewonnen.
Die Zukunft
So wie sich das Leben in allen seinen Formen den natürlichen Gegebenheiten anpasst, so wird sich auch die Gemeinschaft allen Widrigkeiten anpassen und an Lösungen arbeiten. Sei ihr Bestehen und der Glaube an die Lebensbringerin nun, wie aktuell in Hollenstein, durch epedemieartige Seuchenoder durch schlichte Verfolgung ihrer Gläubigen bedroht. Die Göttin wird einen Weg finden, ihre Kinder zu schützen, zu erhalten und zu nähren.
Die Struktur des Glaubens
Die innere Rangfolge
Offiziell geführt wird die Gemeinschaft des Lebens von einem „Rat der Acht“, einem Kollegium von lang gedienten Männern und Frauen, welches ungefähr einmal pro Monat im Haus der Vitallia in Leinach tagt. Jedes Mitglied der Gemeinschaft kann dort Petitionen an das Kollegium richten, da der Vitalliaglaube im weitesten Sinne als Volksglaube gelten kann. Alle Mitglieder haben demnach auch das gleiche Recht ihre Meinung zu äußern. In den wenigen Fällen in denen es eine Hierarchie benötigt, richtet sich diese nach Kompetenz, Leistung und Erfahrung der anwesenden Mitglieder. Neben dem Haus der Vitallia in Leinach verfügt die Kirche noch über ein größeres Zentrum in der albyonischen Hauptstadt Erg’Eren. Diese beiden Haupttempel dienen der Gemeinschaft allerdings zumeist nur als Zentrum der Kommunikation, des Austausches und Hort des Wissens. Die wahre Arbeit leistet die Kirche in den einzelnen Dörfern und Ansiedlungen.
Der Weg nach Oben
Etwa zehn Prozent der gesamten Gemeinschaft sind in der Verwaltung der beiden Haupttempel tätig, wogegen die restlichen neunzig Prozent ihren Dienst in den vielen kleinen Dorf- und Stadttempeln verrichten. Zu diesem Gros zählen natürlich auch die, schon oben genannten, Stützpunkte in unzugänglichen Gegenden Harnacs und die vielen wandernden Brüder und Schwestern, die immer dort Hilfe leisten wo sie von Nöten ist. Würde man nur die geweihten Priester rechnen, so wäre die Gemeinschaft dennoch die größte der albyoner und harnacer Glaubensgemeinschaften, doch sie besteht zu etwa siebzig Prozent aus ungeweihten Laienpriestern. Dies ist in der Tradition begründet, dass es in jeder noch so kleinen Ansiedlung jemanden gibt, der sich berufen fühlt die Gebete und Segnungen bei Geburt und Tod sowie Aussaat und Ernte zu sprechen. Beitreten kann der Gemeinschaft jeder, der sich dazu berufen fühlt und die nötige Inbrunst und Betriebsamkeit zeigt. Hier ist auch die einzige Unterscheidung zwischen geweihten und Laienpriestern. Die geweihten Priester trachten danach ein Mindestmaß an Kompetenz in allen Aspekten der Göttin wie Ackerbau, Heilkunde, Geburtshilfe, Tier- und Pflanzenkunde sowie eine gewisse Erfahrung in der Wildnis zu erringen, um ein besseres Verständnis für das Wesen und den Willen der Lebensspenderin zu entwickeln. Laienpriester sind oft deutlich spezialisierter.
Die Gläubigen
Zu Vitallia betet ein jeder der irgendwie mit dem Kreislauf und dem Leben in irgendeiner Form zu tun hat. Bauern und Viehhirten, Heiler und Hebammen, Jäger und Waldläufer, Druiden und Hexen, Gärtner und Totengräber, sowie Schwangere, Eltern, Kranke sowie deren Angehörige richten ihre Gebete an die unermüdliche Göttin.
Die Heiligen
Von den vielen herausragende Taten, die aufopferungsvolle Männern und Frauen im Laufe der Jahrhunderte im Namen oder im Geist der unermüdlichen Göttin vollbracht haben, sind die allermeisten von regionaler Bedeutung und werden dementsprechend auch nur mit einem Schrein in einem Dorf oder in der lokalen Überlieferung gewürdigt. Wirklich bekannte Individuen, die auch heute noch die Gläubigen landesweit inspirieren, gibt es nur wenige. Wahrscheinlich liegt dieser Sachverhalt aber auch daran, dass den meisten Dienern Vitallias der stille Dienst an ihrer Göttin und die Dankbarkeit der Gläubigen Lohn genug ist. Beginnen soll diese Aufzählung mit Jasper Solinius, der heute auch mit dem Beinamen „der Gesegnete“ bedacht wird. Er begann aus den vielen vereinzelten Priestern der Vitallia die Gemeinschaft der Lebenden zu formen und gründete diese schließlich offiziell um das Jahr 500 HZR in Leinach. Sein größter Verdienst war die Förderung der Kommunikation zwischen den Priestern und das Sammeln und Verbreiten von Wissen über Heilkunst und Landwirtschaft. Durch die Gespräche mit Priestern aus allen Teilen des Landes sorgte er für ein besseres Verständnis von Wesen und Wirken der Göttin im ganzen Land. Der Pilzkönig hingegen ist eine weitaus mythischere Gestalt und gilt vielen Gläubigen nicht als klassischer Heiliger, sondern eher als Inkarnation der Göttin in ihrer ursprünglichsten Form. Augenzeugen beschreiben ihn als etwa menschengroßes pilzartiges Gebilde mit einem weißlichen breiten Stiel und einem großen bräunlichen Hut. Verschiedene Quellen berichten auch von einem alten bärtigen Gesicht, welches unter dem Hut hervorschaut. Der Pilzkönig, auf dem Land auch Papa Pilz genannt, hat sich in den letzten Jahrhunderten dann und wann naturverbundenen Menschen offenbart, um sie vor drohenden Gefahren zu warnen. Letzte Berichte über das Waldwesen stammen etwa vom Beginn der Wiederbesiedelung Harnacs. Abschließend sei, als Heiliger aus der jüngeren Vergangenheit, Joffryn Blutacker erwähnt. Der, in seiner Jugend als Glücksritter und Söldner tätige, Joffryn hatte sich mit einem kleinen Vermögen in Eckwalde mit einer Dorfschenke zur Ruhe gesetzt. Als während der Dämonenkriege sein Dorf nicht mehr zum Weltenturm evakuiert werden konnte, organisierte er trotz seines hohen Alters einen Zug in ein schwer zugängliches Tal. Er gewährte jedem lebenden Wesen Einlass und sorgte sich um Verteidigung und Ernährung seiner Schützlinge. Vitallia verlieh ihm die Kraft auch noch mit 103 Lebensjahren die Feinde zurückzuhalten bis ein Banner der Faust Sarasenas als Entsatz das Tal erreichte. Er starb mit der Gewissheit um die Sicherheit seiner Leute, auf seinen Lippen hatte er ein Lächeln und den Namen der unermüdlichen Göttin.
Die Arbeit des Glaubens
Die Arbeit im Offenen
In ganz Harnac und nahezu ganz Albyon kann man auf Diener, ob jetzt geweihte oder Laienpriester, der unermüdlichen Göttin treffen. In jedem noch so kleinen Weiler, jeder kleinen Stadt oder schlichtweg in der Wildnis tun sie ihren Dienst. Sie unterstützen die Bevölkerung, wie beschrieben, in mannigfaltiger Weise, geben Rat in Dingen des alltäglichen Lebens, helfen bei Krankheit oder Verletzungen oder Spenden schlichtweg Trost. Sie erforschen und hegen die Natur und dienen als Mittler in vielen kleinen Streitigkeiten. Die allermeisten von ihnen haben immer ein offenes Ohr für Nöte oder Sorgen und selbst die eigenbrötlerischsten unter ihnen leisten ihren Teil zur Erhaltung des Kreislaufes. Die Häuser der Vitallia finden sich selbstverständlich nicht so häufig wie ihre Diener, trotzdem überzeiht ein relativ engmaschiges Netz dieser Stützpunkte das Land. Sie sind in den allermeisten Fällen offen für jede Person und jedes Problem und die Priester hier helfen gerne mit Rat und Tat. Bei aller Hilfsbereitschaft sollte man aber nicht vergessen, dass die Diener der Lebensspenderin im Normalfall guten Herzens sind, bei aller Liebe aber nicht dumm. Hilfe zur Selbsthilfe ist auch ein Grundsatz den viele unter ihnen vertreten.
Die Arbeit im Verborgenen
Für die Gemeinschaft des Lebens gibt es kaum Aufgaben, die man besser im Geheimen erledigt und dementsprechend offen und sichtbar ist ihr tägliches Wirken. Allerdings tragen oft nur die Diener der Lebensspenderin eine feste Tracht, die den Dienst an der Göttin in Vollzeit ausüben. In vielen Dörfern und Weilern ohne festen Tempel wird oft keine besondere Tracht getragen, oder man trägt sie nur zu besonderen, feierlichen Anlässen. Auch wenn im Allgemeinen sehr wenig Grund zur Heimlichkeit besteht, die Gemeinschaft ist zu pragmatisch, um in einem entsprechenden Fall auf ihre traditionellen Roben zu bestehen. Wenn eine der harnacer Glaubensgemeinschaften das Siegel der Transparenz verdient, dann die Diener der Vitallia. Mögen sie im Stillen ihre Aufgaben verrichten, mit leisem Dank zufrieden sein und sich nicht das Bad in der Menge suchen, im Schatten tun sie ihr Werk so gut wie nie. Offen und ehrlich begegnen sie anderen und erwarten genauso behandelt zu werden. Auch hier gilt wiederum der Grundsatz „gut heißt nicht zugleich dumm“, und so mancher der versucht hat einen Vitalliapriester für seine fragwürdigen Pläne einzuspannen stand danach in eben jenem hellen Rampenlicht, dass er zu vermeiden versucht hat. Oder fand sich mit einem blauen Auge im nächsten Graben wieder…
Gottesdienste und Gebete
Die beiden grundlegenden Andachtszeiten des Vitalliaglaubens, der Zweiklang genannt, sind jedem Harnacer von Kindheit an, und inzwischen auch vielen Albyonern, ein Begriff. Die Laudes, gesprochen zu Sonnenaufgang, und die Komplet zu Sonnenuntergang symbolisieren den Kreislauf anhand der Dämmerung, das ewige Auf und Ab von Tageslicht und Nacht sozusagen. Jeder Gläubige sollte zu diesen Zeiten zumindest kurz innehalten um der Göttin zu gedenken. Alle Priester der Göttin halten zudem eine öffentliche Andacht ab, zu der alle Gläubigen willkommen sind. Da die meisten Priester allerdings in den Gemeinden ihren Dienst verrichten sind die Andachtszeiten oft an deren Tages- und Arbeitsrhythmus angepasst, werden also nicht zwingend pünktlich zur Dämmerung, sondern nur jeweils „Morgens“ und „Abends“ gehalten. Eine weitere traditionelle Andacht der Vitallia ist die Vigil, welche allerdings nur zu besonderen Ereignissen, und damit nicht regelmäßig, gehalten wird. Die besten Beispiele sind hierbei die Geburt eines Kindes und der Tod eines Gläubigen. Auch als Begrüßung von mehreren Reisenden, gedacht als Geste der Gastfreundschaft, kann die Vigil dienen.
Die Eckdaten des Glaubens
Leitmotive
„Jedes natürliche Leben ist schützens- und erhaltenswert.“ „Bewahre den immerwährenden Kreislauf durch maßvollen Umgang mit Vitallias Gaben.“ „Siehst du Dämonen oder Untote, beseitige sie, denn sie sind der Lebensspenderin ein Gräuel.“
Tempe und andere Orte
- Haus der Vitallia in Leinach
- Da das alte leinacher Haupthaus, ebenso wie die Stadt, in den Dämonenkriegen stark verwüstet wurde, errichtete die Gemeinschaft des Lebens im Rahmen des Wiederaufbaus an gleicher Stelle einen neuen Gebäudekomplex. Das etwas abseits des Stadtzentrums gelegene Areal, beherbergt nicht nur die Verwaltung und die, in einen kleinen Park integrierten Grundmauern des alten Hauses als Mahnmal, sondern auch ein vielgeachtetes Kollegium der Heilkunst und Landwirtschaft. In den fünfzehn Gebäuden des Kollegiums leben und lernen heutzutage bis zu vierhundert Studiosi von versierten Ärzten, Naturkundlern und Priestern. Sogar einige ausländische Experten sind dem Ruf des Kollegiums gefolgt und lehren in den schlicht aber hervorragend ausgestatteten Räumen.
- Haus der Vitallia in Erg’Eren
- Das, in der Zeit des Exils, gegründete Haus der Vitallia in der albyonischen Hauptstadt Erg’Eren stellt in seiner verschachtelten Konstruktion ein Kuriosum der Baukunst dar. Je größer der Zulauf zu dem „neuen“ Glauben in Albyon wurde, desto größer wurde auch das Haus selbst, durch Schenkungen und Aufkäufe seitens der Kirche wuchs der Gebäudekomplex nach und nach. Da aber irgendwann der Platz einfach nicht mehr ausreichte, begannen die Baumeister damit, die Gebäude aufzustocken und durch Brücken zu verbinden. Heute präsentiert sich das Ensemble als so wagemutige Konstruktion, das es sogar Besucher aus weit entfernten Landesteilen anzieht. Innerhalb des Hauses befindet sich, neben dem größten Spital Albyons, das geistige Zentrum der Kirche. Während in Leinach vor allem die praktische Seite in der Priesterausbildung stattfindet, beschäftigt sich Erg’Eren mit der geistigen Lehre. Die vielfältigen Formen der Philosophie, Metaphysik und des Dialoges werden hier den Priestern nahegebracht.
- Heiliger Hain im Düsterwald
- Ursprünglich war der Hain, etwa zwei Wegstunden vom Fuße des Weltenturms in Harnac entfernt, nur ein Versammlungspunkt einiger örtlicher Druiden. Als aber Jasper Solinius auf seiner Forschungsreise durch ganz Harnac hier zum ersten überlieferten Male auf Waldwesen traf und sich, mit Hilfe der Druiden, auch mit ihnen über das Wesen der Göttin austauschen konnte, gelangte der Ort innerhalb der jungen kirchlichen Gemeinschaft schnell zu einiger Bekanntheit. Zu noch größerer Popularität kam der Ort als Expeditionstruppen, vom Weltenturm kommend, die Dämonen zurückdrängten und hier eine zweihundert Meter durchmessende, von Dornen- und Schlingpflanzen überwucherte Kuppel aus den umstehenden Bäumen vorfanden. Unzählige dämonoide Körper hingen an den Dornen aufgespießt, halb im Boden verwachsen oder von Schlingpflanzen erwürgt in der Umgegend. Vor den erstaunten Soldaten öffnete sich das Dickicht und versank mitsamt seiner grausigen Last langsam im Erdboden. Inmitten des Haines graste friedlich eine Herde Einhörner die, nachdem die letzten Dornen verschwunden waren, gemächlich an den Männern und Frauen vorbei schritten und im Wald verschwanden. Seit diesem Ereignis gilt jener Teil des Düsterwaldes vielen Gläubigen als von der Göttin gesegnet.
- Das Grab Jaspers des Gesegneten
- Nahe des kleinen Dorfes Opried, an den westlichen Gestaden des Kummersees im südlichen Harnac liegt ein kleiner alter Tempel der Göttin. An dieser Stelle ruhen angeblich die Gebeine des Gründers der Gemeinschaft, Jasper Solinius. Leider verbrannten während der Dämonenkriege alle alten Aufzeichnungen bezüglich dieses Ortes, sodass in letzter Zeit einiger Disput unter den Gelehrten, ob der Authentizität des Grabes entbrannt ist. Da aber der Steinkreis und die darin wachsende prächtige Eiche eben diese Verwüstung völlig unbeschadet überstanden haben, kann es als sicher gelten, das die Kraft der Göttin hier präsent ist.
- Kloster Ingenhûs
- Die Überlebenden aus der Gruppe um Joffryn Blutacker wollten nach ihrer Befreiung durch die Faust Sarasenas den Wiederaufbau Eckwaldes vorantreiben. Doch die Gegend war noch recht unsicher und so erbat sich die Gemeinschaft des Lebens eine verlassene Festung und gründete dort ein Kloster. Die alte Burg stellt bis heute einen wichtigen Stützpunkt beim Wiederaufbau Eckwaldes dar und dient als Spital, Rückzugsort und Ausgangspunkt für Neubesiedelungen und Hilfslieferungen ins Eckwalder Hinterland.
Riten
- Geburtssegen
- Wie der Name schon sagt, segnet hierbei ein Vitalliapriester (oder ein Anwesender, der sich dazu berufen fühlt) das neugeborene Kind nach der Geburt und heißt es im Namen der unermüdlichen Göttin mit der traditionellen Andacht Vigil im Leben willkommen. In ländlichen Gebieten wird der Geburtssegen auch oftmals auf jedes andere Geschöpf angewendet und dörfliche Priester haben oft allerhand zu tun, wenn ein neuer Wurf Ferkelchen das Licht der Welt erblickt oder mehrere Kühe gleichzeitig kalben.
- Verabschiedung aus dem Leben
- Jedes Ding stirbt einmal, dass ist der natürliche Kreislauf. Und so empfinden die meisten Angehörigen zwar Trauer im Angesicht des Todes eines Verwandten, haben aber die Gewissheit, dass sich Vitallia um den Verstorbenen kümmert. Zumeist wird hier durch einen Priester das Leben des Toten mit seinen Höhepunkten nacherzählt und der Tote nach einer Verlesung der Vigil zu Grabe getragen. Ob es sich nun um eine Feuer- oder Erdbestattung handelt, bleibt zumeist den Angehörigen überlassen und ist regional völlig unterschiedlich.
- Blütenfest
- Zu Beginn der Blütezeit, also des Frühlings, feiern die Gläubigen der Vitallia ein Fest bei dem sie ihre Freude über den überstandenen Winter und das Wiedererblühen der Natur feiern. Mit Blumengirlanden bekränzt wird um einen geschmückten Baum getanzt und die letzten Vorräte der Wintermonate werden freigiebig verteilt. Je nach klimatischer Lage feiern die Gemeinden dieses Fest irgendwann zwischen Mitte und Ende Gastar (März), als Zeichen des richtigen Zeitpunktes gilt hierbei das Einsetzen der Apfelbaumblüte. Örtlich unterschiedlich dauert das Blütenfest meist zwischen zwei und drei Tagen.
- Fest der Farbe
- Ähnlich dem Blütenfest feiern die meisten Vitalliagläubigen Mitte bis Ende Figor (September), also als Herbstbeginn, das Fest der Farbe. Hierbei wird der Göttin mit dem Opfern von Nahrungsmitteln für die gute Ernte gedankt und daran erinnert, dass die nun einsetzende kältere Jahreszeit ebenso zum Kreislauf gehört, wie das Wachsen im Frühjahr. Die, zumeist zweitägigen, Feierlichkeiten beginnen, auch hier regional unterschiedlich, mit dem Verfärben der Blätter von Laubbäumen.
- Zeit des Erinnerns
- Dieser Brauch zur Ehrung der im letzten Jahr Verstorbenen ist schon seit uralter Zeit ein fester Bestandteil des harnacer Jahres. Die Zeit des Erinnerns geht nicht unbedingt auf die Göttin zurück, doch haben die Vitalliapriester, als geistige Führer ihrer jeweiligen Gemeinden, traditionell die Aufgabe übernommen diese Ehrung auszurichten. An diesen drei Tagen zwischen Schnee- und Kaltmond (Dezember / Januar) gilt der Schleier zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten als besonders durchlässig und Geistererscheinungen Verwandter oder Freunde sind hierbei vielfach überliefert. Zu den Bräuchen während dieser Tage gehört das, oft von Kindern erledigte, Basteln eines Winterboldes, einer meist aus Stroh bestehenden menschenähnlichen Puppe. In diese Puppe stecken die einzelnen Familienmitglieder kleine Papier- oder Rindenstücke auf denen sie die Wünsche für das nächste Jahr geschrieben haben. Anschließend wird der Winterbold rituell verbrannt. Inzwischen ist man, gerade in größeren Ansiedlungen, dazu übergegangen, das alle Kinder des Ortes gemeinsam einen besonders schönen und großen Winterbold basteln, der dann mit den gesammelten Notizen aller Bewohner „gefüllt“ und verbrannt wird.
Feiertage
- Tag der Erneuerung, 4. Saatmond
- An diesem Tag erinnert man sich an die Grundsteinlegung des „neuen“ Hauses der Vitallia in Leinach als Symbol für stets wiederkehrendes Leben.
- Wunder vom Düsterwald, 18. Figor
- Als Ursprung dieses Tages galt eigentlich das Treffen Jaspers des Gesegneten mit Waldwesen und Druiden im Heiligen Hain und der damit verbundene Entstehungspunkt der „offiziellen“ Religion. Allerdings wurde die genaue Datierung nur mündlich tradiert und dementsprechend ungenau war sie. Zu eben diesem Tag erlebten Soldaten allerdings die oben beschriebenen Geschehnisse in eben jenem Hain. Seitdem steht nicht nur das Datum unverrückbar, sondern auch der Glaube dass die Göttin hiermit ein Zeichen gesandt hat.
Und natürlich die drei schon Aufgeführten (Blütenfest, Fest der Farbe & Zeit des Erinnerns), die oft weite Teile der Bevölkerung betreffen und dementsprechend die wichtigeren Feierlichkeiten sind, aber zeitlich unterschiedlich in den verschiedenen Regionen begangen werden.
Heilige
| Name | Zuständigkeit | Alter |
|---|---|---|
| Hilda | Schwangere und Geburtshilfe | Vorharnacsche Zeit |
| Gisela von Isendorf | Heilpflanzen und -mixturen | um 300 HZR |
| Jasper Solinius | Friedlicher Austausch und Diplomatie | um 500 HZR |
| Joffryn Blutacker | Schutz und Fürsorge | 1003 HZR |