Vitallia: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baronie Schwarzenfels
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 87: Zeile 87:
gewisse Erfahrung in der Wildnis zu erringen, um ein besseres Verständnis für das Wesen und den  
gewisse Erfahrung in der Wildnis zu erringen, um ein besseres Verständnis für das Wesen und den  
Willen der Lebensspenderin zu entwickeln. Laienpriester sind oft deutlich spezialisierter.
Willen der Lebensspenderin zu entwickeln. Laienpriester sind oft deutlich spezialisierter.
=== Die Gläubigen ===
Zu Vitallia betet ein jeder der irgendwie mit dem Kreislauf und dem Leben in irgendeiner Form zu
tun hat. Bauern und Viehhirten, Heiler und Hebammen, Jäger und Waldläufer, Druiden und Hexen,
Gärtner und Totengräber, sowie Schwangere, Eltern, Kranke sowie deren Angehörige richten ihre
Gebete an die unermüdliche Göttin.

Version vom 10. Juni 2024, 18:31 Uhr

Vitallia2.jpg
Name Vitallia
Beinamen Die unermütliche Göttin
Lebensbringerin
Die Heilerin
Gesinnung Chaotisch Gut
Attribute Leben
Wachstum
Heilung
Pflanzen
Ackerbau
Erneuerung
Anhänger Gemeinschaft des Lebens

Der Glaube im Allgemeinen

Die Göttin Vitallia ist für alles natürliche Leben und den daraus folgenden Kreislauf maßgebend. Ihren Kräften wird das Erblühen der Pflanzen genauso zugeschrieben wie das Wunder der Geburt. Sie gilt als die Schutzpatronin von Kindern und als Mutter aller Waldwesen. Zu ihr betet man um eine gute Ernte oder um das Genesen bei Krankheiten und Verletzungen. Die wenigen bekannten Erscheinungen unterscheiden sich in vielfältigem Maße. Mal wird die Göttin als junge, vor Leben sprühende, Frau beschrieben, die einen Kranken mit einem Kuss auf die Stirn heilt und dann weiter tanzt, mal als altes Weib, das durch von Hagelschlag verwüstete Felder geht und die geknickten Ähren durch bloße Anwesenheit wieder aufrichtet. Übereinstimmend ist, dass die Göttin immer mit einer, mehr oder weniger verschlissenen, grün-braune Robe bekleidet auftritt. Da das Leben in allen seinen Formen vielfältig ist, wird das sicher auch auf die Erscheinungen der Göttin zutreffen.

Der Glaube im Wandel

Die Ursprünge

Über die Anfänge der „Gemeinschaft des Lebens“, wie sich die Vitalliapriester heute nennen, ist so gut wie nichts bekannt. Festzustehen scheint aber, dass es in jeder Ansiedlung Harnacs zu allen Zeiten eine naturkundige Person gab, die auf ihre Weise der Göttin diente und den Glauben an sie verbreitete. Erst um das Jahr 500 HZR herum beginnt der Heilkundige Jasper Solinius, später Jasper der Gesegnete genannt, nach regen Briefkontakten, eine jahrelange Reise durch ganz Harnac auf der er sich mit anderen Heilkundigen, Druiden und sonstigen Naturkundlern austauscht. Infolge dessen gründet er in Leinach ein erstes Haus der Vitallia, vorrangig zum Austausch in Glaubens- und Wissensfragen. Der Legende nach erschien ihm die Göttin in einem Traum und ermutigte ihn zu diesem Schritt. Da der Vitalliaglaube schon fest in der Bevölkerung verwurzelt war, dauerte es nicht lange bis nun auch die „offizielle“ Gemeinschaft wuchs und gedieh. Einige Jahre nach dem Tod des Gründers etablierte sich der „Rat der Acht“ als Führung, die zwar lehrend und vermittelnd, keinesfalls aber belehrend und dogmatisierend auftrat. So wuchs die Gemeinschaft des Lebens schnell zur größten, wenn auch nicht mächtigsten, Glaubensgemeinschaft Harnacs heran. Während des dunklen Krieges exilierten die meisten Priester und Gläubigen nach Albyon wo sich der Glaube an die Lebensspenderin schnell auf die albyonische Bevölkerung ausbreitete und so die Gefolgschaft weiter anwuchs. Hier wurden ihre Diener vor allem durch ihre medizinischen Kenntnisse und Fähigkeiten bekannt, nicht wenige Menschen verdanken den Männern und Frauen in den grün-braunen Roben ihr Leben.

Aktuelle Situation

Im Zuge des Wiederaufbaus in Harnac waren die Mitglieder der Gemeinschaft des Lebens bei fast allen zivilen Projekten beteiligt, nicht zuletzt da sich auch viele Experten für Landwirtschaft und andere Fachgebiete des „einfachen“ Lebens in ihren Reihen fanden. Durch ihren aufopferungs�vollen Einsatz in dieser Zeit bekam die Gemeinschaft auch einen stetigen Zulauf von Einwanderern anderen Glaubens. Heutzutage steht in jeder größeren und fast jeder kleineren Stadt Albyons und Harnacs ein Haus der Vitallia, in dem die Anhänger der Göttin sich um Kranke und Sterbende kümmern. In Harnac selbst dienen diese Häuser auch als Stützpunkt für jene die sich wieder in der Wildnis ansiedeln, sowie als Begegnungsort für reisende Priester. Aus der Politik hält sich die Gemeinschaft weitestgehend heraus, jedoch hat ihr Wort seit dem Wiederaufbau unterschwellig einiges an Gewicht gewonnen.

Die Zukunft

So wie sich das Leben in allen seinen Formen den natürlichen Gegebenheiten anpasst, so wird sich auch die Gemeinschaft allen Widrigkeiten anpassen und an Lösungen arbeiten. Sei ihr Bestehen und der Glaube an die Lebensbringerin nun, wie aktuell in Hollenstein, durch epedemieartige Seuchenoder durch schlichte Verfolgung ihrer Gläubigen bedroht. Die Göttin wird einen Weg finden, ihre Kinder zu schützen, zu erhalten und zu nähren.

Die Struktur des Glaubens

Die innere Rangfolge

Offiziell geführt wird die Gemeinschaft des Lebens von einem „Rat der Acht“, einem Kollegium von lang gedienten Männern und Frauen, welches ungefähr einmal pro Monat im Haus der Vitallia in Leinach tagt. Jedes Mitglied der Gemeinschaft kann dort Petitionen an das Kollegium richten, da der Vitalliaglaube im weitesten Sinne als Volksglaube gelten kann. Alle Mitglieder haben demnach auch das gleiche Recht ihre Meinung zu äußern. In den wenigen Fällen in denen es eine Hierarchie benötigt, richtet sich diese nach Kompetenz, Leistung und Erfahrung der anwesenden Mitglieder. Neben dem Haus der Vitallia in Leinach verfügt die Kirche noch über ein größeres Zentrum in der albyonischen Hauptstadt Erg’Eren. Diese beiden Haupttempel dienen der Gemeinschaft allerdings zumeist nur als Zentrum der Kommunikation, des Austausches und Hort des Wissens. Die wahre Arbeit leistet die Kirche in den einzelnen Dörfern und Ansiedlungen.

Der Weg nach Oben

Etwa zehn Prozent der gesamten Gemeinschaft sind in der Verwaltung der beiden Haupttempel tätig, wogegen die restlichen neunzig Prozent ihren Dienst in den vielen kleinen Dorf- und Stadttempeln verrichten. Zu diesem Gros zählen natürlich auch die, schon oben genannten, Stützpunkte in unzugänglichen Gegenden Harnacs und die vielen wandernden Brüder und Schwestern, die immer dort Hilfe leisten wo sie von Nöten ist. Würde man nur die geweihten Priester rechnen, so wäre die Gemeinschaft dennoch die größte der albyoner und harnacer Glaubensgemeinschaften, doch sie besteht zu etwa siebzig Prozent aus ungeweihten Laienpriestern. Dies ist in der Tradition begründet, dass es in jeder noch so kleinen Ansiedlung jemanden gibt, der sich berufen fühlt die Gebete und Segnungen bei Geburt und Tod sowie Aussaat und Ernte zu sprechen. Beitreten kann der Gemeinschaft jeder, der sich dazu berufen fühlt und die nötige Inbrunst und Betriebsamkeit zeigt. Hier ist auch die einzige Unterscheidung zwischen geweihten und Laienpriestern. Die geweihten Priester trachten danach ein Mindestmaß an Kompetenz in allen Aspekten der Göttin wie Ackerbau, Heilkunde, Geburtshilfe, Tier- und Pflanzenkunde sowie eine gewisse Erfahrung in der Wildnis zu erringen, um ein besseres Verständnis für das Wesen und den Willen der Lebensspenderin zu entwickeln. Laienpriester sind oft deutlich spezialisierter.

Die Gläubigen

Zu Vitallia betet ein jeder der irgendwie mit dem Kreislauf und dem Leben in irgendeiner Form zu tun hat. Bauern und Viehhirten, Heiler und Hebammen, Jäger und Waldläufer, Druiden und Hexen, Gärtner und Totengräber, sowie Schwangere, Eltern, Kranke sowie deren Angehörige richten ihre Gebete an die unermüdliche Göttin.