Rhiannon: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baronie Schwarzenfels
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Als Rhiannon, inzwischen zu einer selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, eines Tages wieder von ihren heimlichen Streifzügen in Haus schlich, hörte sie ihre Eltern streiten. Laut hörte sie die Stimme ihres Vaters sagen, Rhiannon müsse endlich heiraten, diese ewige Streunerei würde er nicht länger dulden. Er hätte auch schon eine passende Partie im Auge, der ihr die Flausen austreiben würde. Die Entgegnung ihrer Mutter Maegh konnte Rhiannon nicht verstehen, nur wie ihr Vater wieder losdonnerte, dass Maegh viel zu nachsichtig mit der Tochter gewesen sei und ihr mehr über Haushaltsführung hätte beibringen sollen, anstatt sie ständig in den Wald zu lassen.
Als Rhiannon, inzwischen zu einer selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, eines Tages wieder von ihren heimlichen Streifzügen in Haus schlich, hörte sie ihre Eltern streiten. Laut hörte sie die Stimme ihres Vaters sagen, Rhiannon müsse endlich heiraten, diese ewige Streunerei würde er nicht länger dulden. Er hätte auch schon eine passende Partie im Auge, der ihr die Flausen austreiben würde. Die Entgegnung ihrer Mutter Maegh konnte Rhiannon nicht verstehen, nur wie ihr Vater wieder losdonnerte, dass Maegh viel zu nachsichtig mit der Tochter gewesen sei und ihr mehr über Haushaltsführung hätte beibringen sollen, anstatt sie ständig in den Wald zu lassen.
Entsetzt über die Pläne ihres Vaters, fasste Rhiannon den Entschluß ihr Heim zu verlassen. Sie packte in der Nacht heimlich ein paar wenige Sachen zusammen und floh hinaus in die Wälder. Man würde sie sicherlich suchen, aber so gut wie sie kannte sich keiner in den Wäldern aus und sie hatte einen Vorsprung.
Entsetzt über die Pläne ihres Vaters, fasste Rhiannon den Entschluss ihr Heim zu verlassen. Sie packte in der Nacht heimlich ein paar wenige Sachen zusammen und floh hinaus in die Wälder. Man würde sie sicherlich suchen, aber so gut wie sie kannte sich keiner in den Wäldern aus und sie hatte einen Vorsprung.


==Weitere Jahre==
==Weitere Jahre==

Version vom 9. Juli 2022, 18:42 Uhr

Forsthaus


Rhiannon *292 – Ort: unbekannt

Kindheit

Rhiannon ist die einzige Tochter eines Beamten einer mittleren bis größeren Ortschaft. Ihr Vater hat sehr viel Wert auf Ihre Erziehung gelegt. So lernte sie neben Handarbeiten unter anderem auch Lesen und Schreiben. Rhiannon hatte allerdings wenig Interesse an der damenhaften Erziehung, die ihrem Vater vorschwebte und verbrachte lieber jede freie Minute in den Wäldern und Tälern und übte sich schon früh im Bogenschießen, was von ihrem Vater gar nicht gern gesehen wurde. Auch den Handwerkern ihres Ortes schaute sie regelmäßig über die Schulter und staunte über deren Kunstfertigkeiten. Das kleine, fröhliche Mädchen war bei ihnen immer gern gesehen. Rhiannon verbrachte eine sehr sorglose und unbeschwerte Kindheit.

Der Bruch

Als Rhiannon, inzwischen zu einer selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, eines Tages wieder von ihren heimlichen Streifzügen in Haus schlich, hörte sie ihre Eltern streiten. Laut hörte sie die Stimme ihres Vaters sagen, Rhiannon müsse endlich heiraten, diese ewige Streunerei würde er nicht länger dulden. Er hätte auch schon eine passende Partie im Auge, der ihr die Flausen austreiben würde. Die Entgegnung ihrer Mutter Maegh konnte Rhiannon nicht verstehen, nur wie ihr Vater wieder losdonnerte, dass Maegh viel zu nachsichtig mit der Tochter gewesen sei und ihr mehr über Haushaltsführung hätte beibringen sollen, anstatt sie ständig in den Wald zu lassen. Entsetzt über die Pläne ihres Vaters, fasste Rhiannon den Entschluss ihr Heim zu verlassen. Sie packte in der Nacht heimlich ein paar wenige Sachen zusammen und floh hinaus in die Wälder. Man würde sie sicherlich suchen, aber so gut wie sie kannte sich keiner in den Wäldern aus und sie hatte einen Vorsprung.

Weitere Jahre

Die Jahre vergingen und Rhiannon blieb nie lange an einem Ort. Sie war bescheiden und brauchte nicht viel zum Leben und fühlte sich auch heute noch in ihren geliebten Wäldern am wohlsten. Dort fand sie fast alles, was sie brauchte. Was ihr fehlte, tauschte sie gegen Felle, denn inzwischen hatte sie ein ziemliches Geschick für die Jagd entwickelt. Manchmal erledigte sie auch kleinere Näharbeiten, somit hatten die vielen Handarbeitsstunden wenigstens einen Sinn. Eines Tages kam sie auf ihrer Wanderung auch in die Baronie Schwarzenfels. Dort wurde sich gerade gerüstet für einen Feldzug nach Mitraspera. Ehe sie es sich versah, war sie Teil des Feldzuges nach Mitraspera, jede Hand wurde gebraucht. So kam es, dass sie mit dem ehrenwerten Baron und seiner Gemahlin zusammen auf dem Schlachtfeld stand. Rhiannon hatte vorher noch keine Berührung mit Krieg und Schlachten gehabt und war dementsprechend nervös und aufgeregt, stellte sich aber dieser Herausforderung und schlug sich ganz passabel. Als sie nach der Schlacht wieder ihrer Wege ziehen wollte, wurde sie vom Baron Schwarzenfels eingeladen zu bleiben und das alte Försterhaus als Unterkunft angeboten. Dieses sei verwaist und die Baronie könne jemanden gebrauchen, der sich um Wald und Wildbestand kümmere. Regelmäßige Kampflektionen seien aber auch für sie Pflicht, denn da gäbe es noch einiges zu lernen.

Sie überlegte ein wenig, da sie sich sicher war, dass ihr Vater auch nach der langen Zeit die Suche nach ihr noch nicht aufgegeben hatte, wenn er noch lebte. Da das Forsthaus einsam gelegen war, riskierte sie es aber und sagte zu. Fortan versorgte sie das Anwesen des Barons regelmäßig mit vorzüglichem Fleisch und hütete den Wildbestand. Sie nannte sich nun Rhiannon vom grünen Tal. Dieser Zusatz sollte von neugierigen Fragen abhalten und grüne Täler gab es so viele, dass sie damit keinen Hinweis auf ihren Heimatort gab, den sie nach ihrem Fortgang nie wieder besucht hatte.