Mersacker Maar
Im Süden der Baronie Schwarzenfels liegt inmitten einer kleinen Senke das Mersacker Maar. Es ist eines der eindrucksvollsten Zeitzeugen der vulkanischen Vergangenheit dieser Region.
Lage und Bedeutung
Die Namensgebung erfolgte im Zuge der Kartografierung von 328 durch den Geografen Franz Wilhelm Mersacker. Die Gerüchte besagen, dass er die Namensrechte im Glücksspiel mit dem Junker Kelsier von Kerion gewann, welcher die Expedition als Vertreter des Barons leitete.
Das Maar misst einige Kilometer Durchmesser und wird von zahlreichen Quellen aus der Region gespeist, unter anderem der berühmten Mariusquelle. Neben der Wasserversorgung der Region dient das Maar auch dem lokalen Fischfang sowie der allgemeinen Erholung. Das Wasser ist trotz der enormen Tiefe (tiefer als hundert Ellen), angenehm warm. Gelegentlich brodelt es im Zentrum des Maares und es steigen größere Blasen auf, die intensiv nach faulen Eiern riechen. Das Wasser scheint jedoch ungiftig zu sein.
An klaren Tagen spiegelt das Mersacker Maar auf großer Fläche die südlich gelegenen Gebirgsgipfel großflächig ab. Wenige Schritte vom Ufer entfernt, lagert sich stellenweise das stinkende - aber auch von Alchemisten begehrte - gelbe Mineral ab.
Am Nordufer sind zahlreiche Stege und ein kleiner Strand gelegen, welche zu unterschiedlichen Jahreszeiten nicht nur von den örtlichen Fischern besucht werden. Auch der Hochadel und sein Gefolge werden regelmäßig im Sommer, wie im Winter, beim erfrischenden Baden angetroffen. Es ist ein beliebtes Ziel zum Ende einer Jagd.
Gerüchte, rund um riesige schwimmende Schatten oder das plötzliche Verschwinden ganzer Fischerboote, konnten bisher nicht durch Zeugen belegt werden. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um die Erzählungen von Scharlatanen handelt.