Geschichten
Abenteuerzeittafel der Sturmklingen und Baronie Schwarzenfels
Jahr 325: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Kelsier, Edwin, Tengu
Jahr 325: Im Land Harnac - Zersplitterte Zuversicht; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Edwin
Jahr 326: Hellersbrunn - Ein Neuanfang; Rhuarc, Kahlan, Kelsier, Tengu
Jahr 326: Melekahrt - Die Waldfeste, jetzt endet es; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Edwin
Jahr 326: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Kelsier, Edwin, Tengu, Saphira, Celeg
Jahr 327: Rabenschwarze Nächte; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Edwin, Tengu, Saphira, Celeg
Jahr 327: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Edwin, Tengu, Saphira, Celeg, Kylion, Yussiv, Xenos, Ariax, Cain, Leanne
Jahr 327: Hellersbrunn - Feuer an den Ufern; Rhuarc, Kahlan, Kelsier, Edwin, Tengu
Jahr 328: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Tengu, Saphira, Celeg, Kylion, Yussiv, Xenos, Cain, Endres
Jahr 328: Jetland - Das vergessene Volk; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Celeg
Jahr 328: Tintentor; Tengu
Jahr 328: Hückenheim - Alles oder Nichts.; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Xenos
Jahr 329: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Tengu, Saphira, Celeg, Kylion, Yussiv, Endres, Sviebald
Jahr 329: Im Land Harnac - Hirngespinnste; Rhuarc, Kahlan, Xenos, Tengu
Jahr 330: Jetland - Die eherne Festung; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Tengu, Yussiv, Gonvalon
Jahr 330: Calmaness - Das Herz der Finsterniss: Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Edwin
Jahr 330: Im Land Harnac - Endliche Wandlung; Rhuarc, Kahlan, Xenos, Tengu
Jahr 330: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Edwin, Kelsier, Tengu, Saphira, Celeg, Yussiv, Gonvalon, Nordolf, Farnlieb, Aurelia, Sviebald, Bulwye
Jahr 331: Heerlager zu Laufen; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Edwin, Yussiv, Gonvalon, Tengu, Saphira, Aragorn
Jahr 331: Im Land Harnac - Halbdunkel; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Tengu, Xenos
Jahr 331: Feldzug nach Mitraspera; Rhuarc, Kahlan, Fenef, Kelsier, Tengu, Edwin, Saphira, Celeg, Yussiv, Gonvalon, Sviebald, Kylion, Aurelia, Rhiannon, Saoirse, Narmanu, Taljia, Leonora, Anna, Alois, Joshua, Dolte, Elena, Otto, Kaspar, Aragorn, Endres, Sigdir
Jahr 331: Haddrak - Wer Wind säht; Tengu, Bertram, Rosie, Roland
Geplante Abenteuer der Stumklingen und Baronie Schwarzenfels
Jahr 332: Heerlager zu Laufen; Tengu, Saphira, Aragog
Jahr 332: Die Götterträne; Tengu, Edwin, Fenef, Yussiv, Gonvalon, Bertram, Rosie
Jahr 332: Drachentraum; Yussiv, Roland, Rosie, Bertram
Jahr 332: Fest der Drachen;
Jahr 332: Feldzug zu Mitraspera; Tengu, Saphira, Aragog, Sigdir
Jahr 332: Im Land Harnac; Rhuarc, Kahlan, Kelsier, Fenef, Edmin, Tengu
Chroniken von Schwarzenfels - Herbst 331
Waffenmeister Tengu von Fischbach wurde im Auftrag des Barons mit den Keilern von der 5. Kompanie nach Haddrak entsendet. Ziel war die militärische Unterstützung zur Befreiung des Lufttotems auf Haddrak und die Schwächung des Nekromanten Namak. Tengu von Fischbach erfüllte mit Bravur die gestellten Herausforderungen gemeinsam mit seinen Soldaten Bertram, Rosie und Roland. Die Befreiung des Lufttotems verlief ohne Verluste auf Seiten der Schwarzenfelser und darf zurecht als großer Schlag und Erfolg gegen die Nekromantie gewertet werden.
Chroniken von Schwarzenfels - Mitsommer 331
Geschehnisse vor dem Sommerfeldzug.
03. Juli, Ankunft der Delegation
Die Delegation des Königreichs Frankothingen ist ohne Zwischenfälle auf Festung Sturmhöhe eingetroffen.
Empfangen wurden seine Hochgeboren Sir Waldemar von Eschenbruch, vierter Sohn des Markgrafen Alexej zu Eschenbruch, Ritter Frankothingens und Herr von Bruchbach, sowie seine Hochwohlgeboren Sir Clemenz von Wolfsbrun, Ritter Frankothingens und Herr von Zollstett und seine Hochwohlgeboren Sir Balean von Eisenau aus Aventurien.
Zum Gefolge gehörten weiterhin die Alvas Priester Hochwürden Juri Küfner und Hochwürden Danja, welche die Schreinweihe vollziehen sollten sowie eine Kompanie stolzer Veteranen des Königreichs.
04. bis 07. Juli, Fest
Zu Ehren der Delegation wurde zur Ankunft am vierten Tag des Monats ein mehrtägiges Fest durch die Familie von Schwarzenfels ausgerichtet. Zu Gast war der gesamte Adel der Baronie Schwarzenfels, die gesamte Delegation aus Frankothingen sowie Mirodius Meister, adrakischer Hofbeamter von Herzog Dimitrios Agathon vom Hause Martas (ausgeliehen in die Dienste der Baronie Schwarzenfels), welcher sich behände um die Organisation und den Ablauf des Festes kümmerte.
08. bis 12. Juli, Rundreise und Jagd in Eichenthal
Bei einer kleinen Rundreise durch Schwarzenfels mit Erholungsaufenthalt am Mersacker Maar wurde der Schluss der Etappe durch eine herrschaftliche Jagd mit anschließendem Festmahl gekürt. Diese fand in den Wäldern des Lehen von Sir Fenef von Eichenthal statt.
15. bis 16. Juli, Weihe das Alvas Schreins
Während des Festes und der Rundreise vollzogen die Handwerker und Künstler - unter strenger Aufsicht durch die Alvas Priester, die letzten Arbeiten am zu weihenden Alvas Schrein. Das Gastgeschenk von Sir Waldemar - eine gewaltige Alvas Sonne aus massiven Gold - wurde dazu auf dem Dachfirst angebracht.
Die Weihe fand in einer mehrstündigen Zeremonie zum Neumondtag durch die Hochwürden Juri Küfner und Hochwürden Danja statt.
17. bis 24. Juli, Kriegsrat und Aufbruch
Am 17. des siebten Monats gingen zwei schwarze Eilraben zu Sturmhöhe ein. Schlechte Nachrichten von Mythodea. Der Kriegsrat zu Mythodea verkündete die Invasion Mythodeas durch die Armee des Zweifels und deren verfemte Verbündete.
Alle Streiter im Namen der Elemente und freien Welten wurden aufgerufen Hilfe in dieser dunklen Stunde zu leisten. Der Feind hatte einen Brückenkopf an der Weltenschmiede errichtet. Ein dauerhafter Verlust dieses Ortes würde zweifellos die Vernichtung des gesamten Kontinentes nach sich ziehen. Eile war geboten, um dieses Geschwür zu entfernen.
Die Waffenbrüder tagten umgehend auf Schwarzenfels. In Ermangelung von schwerem Belagerungsgerät bzw. Transportmöglichkeiten dafür, entschied man sich zur Entsendung von Infanterie.
Die Truppen von Schwarzenfels und Frankothingen wurden umgerüstet für den Kampf in bekanntem Terrain, denn die ursprünglichen Vorbereitungen waren für eine Invasion von Kelriothar getroffen worden.
Am 24. Juli begann an der Küste, südlich der Trutzklippen die Verlegung auf bereitgestellte Transportschiffe des Fürstentums Merengar, welche Kurs auf Mythodea setzten.
Feldzugbericht - Frühsommer 331
Bericht über die Expedition der Sturmklingen.
Früher Sommer des Jahres ‘330, Berater Yussiv öffnete mit einem leichten Zittern der Sorge den Brief der Herzogin von Harnac. Er kam mit der im Vorjahr aufgesetzten Rabenpost für hochpriore Anliegen. Sowohl das Siegel Harnacs, als auch das persönliche Siegel der Herzogin zierten das Schriftstück. Nach einigen Minuten des Studiums, schüttelte Yussiv die Aufregung ab und begab sich sorgenvoll auf direktem Weg zu Baron Rhuarc von Schwarzenfels. Es war wieder so weit, diesmal in der Baronie Weißenfels - Yussiv schmunzelte kurz über die Poesie des Namens der Baronie, aber verdrängte den Gedanken schnell wieder. Die Späher hatten dort ein mächtiges magisches Netzwerk ausfindig machen können sowie einen versiegelten Tempel des Erzdämons Harad Malus. Es musste gehandelt werden, schnell und ohne großes Federlesen. Die verfügbaren Sturmklingen brachen sofort auf. Yussiv setzte noch Gesuche an die Verbündeten vom Blutclan ab, um vor Ort gemeinsam zu agieren.
Die Situation erwies sich vor zunächst deutlich durchschaubarer als die vorhergehenden Missionen zur stückweisen Vernichtung des Erzdämons. Unter Führung des Grafen Thorben aus dem Bornland, ging es gleich in die Offensive. Der Tempel und das Umfeld wurden gesichert und befestigt. Den Sturmklingen fiel die Sicherung des Tempelportals zu, als erste Hürde für den Feind. Dies sollte sich als Glücksgriff erweisen, denn die Sturmklingen erkauften immer die notwendige Zeit für die Mobilisierung des gesamten Lagers. Der Preis dafür wurde in Blut, glücklicherweise nicht in Leben bezahlt. Wären jedoch die zahlreichen Heiler nicht immer sofort zur Stelle mit absoluter Kompetenz agierend gewesen, so würde mindestens der Baron und auch sein Leibwächter Xenos nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Unter der Führung des Gelehrten und Priesters Damian konnten die Praktiken vor Ort analysiert und eingedämmt werden. Die notwendigen Artefakte wurden geborgen und entsprechend eingesetzt. Allerdings sollte sich das Lager fast spalten, da jene für die Lösung notwendige Energie die Einbindung aller sieben Götter des vorherrschenden Pantheons zugrunde legte - darunter auch zwei finstere. Die Feuermagierin Eidara nahm diese Bürde auf sich und es gelang, den großen Energiespeicher und das zugehörige Netzwerk zu deaktivieren. Auch das unvermeidliche Pack unter Führung von Vertigo leistete einen großen Beitrag zur Lösung des Problems und vertiefte die Freundschaft zu den Sturmklingen.
Die Sturmklingen standen ihren Mann und konnten die Horden des Chaos in Schach halten. Das größte Opfer jedoch brachten die Bornländer und Graf Thorben ganz persönlich. Sein Sohn war es, der durch die Hand des Kor-Geweihten sein Leben für die Erlangung eines finsteren, aber notwendigen Artefaktes gab. Das Artefakt vernebelte den Bornländern temporär den Geist und ließ sie einige Stunden verschwinden. Die Baronin Kahlan von Schwarzenfels nahm sich daher der Beisetzung des jungen Kadetten persönlich an und so gaben die Sturmklingen seiner Seele, ganz nach den Traditionen von Schwarzenfels - als einen der Ihren ehrenhalber, das letzte Geleit ins Licht. Baron Rhuarc gelang es anschließend, den daraus resultierenden Eklat unter den Adligen und Gelehrten zulasten des Grafen und seines Gefolges durch diplomatisches Geschick zu verhindern.
Es gelang ein großer Schritt in Richtung Vernichtung des Dämons, doch unter welchen Verlusten. Eines bleibt Gewiß, ein weiterer und hoffentlich letzter Schlag muss dieses Unheil beenden. Doch schwere Entscheidungen und Taten stehen bevor. Risse zeichnen sich durch die Reihen. Wird der Zweck die Mittel heiligen? Wo trennt sich die bisher geeinte Front gegen den Dämon? Glücklicherweise konnten die Sturmklingen unerwartet neue Verbündete wie Eidara gewinnen und alte Freundschaften zu Vertigo und Damian festigen. Die Bande zum Blutclan geht jedoch noch weit darüber hinaus.
Aus Schwarzenfels rückte die Delegation, die nachfolgend benannte Delegation aus: Baron Rhuarc von Schwarzenfels, Baronin Kahlan von Schwarzenfels, Sir Fenef von Eichenthal, Junker Kelsier von Kerion, Edler Tengu von Fischbach und Soldat Xenos.
In omnia paratus.
Feldzugbericht - Sommeranfang 330
Bericht über die Expedition der Sturmklingen.
Im zu Beginn des 5. Monats im Frühjahr 330 erreichte ein Bote aus dem Jetland die Festung Sturmhöhe in Schwarzenfels.
Das Siegel der Güldenen Rose war aus Geschichten von Freunden aus längst vergangenen Tagen bekannt, es stammte direkt aus dem Jetland und führte die Insignien der Großinquisitorin von Iandrim.
Es war ein Aufruf an die Verbündeten und Unterstützer des Jetlandes, um der mächtigen Bedrohung durch die Vay endlich Einhalt zu gebieten, ein letzter Akt, die letzte Chance das Jetland, den Jetawald und seine Bewohner, Wesen und Geister vor der Auslöschung zu bewahren. Baron Rhuarc von Schwarzenfels überlegte nicht lange und rief seine Vertrauten umgehend aus den Teilen der Baronie zusammen. Baronin Kahlan von Schwarzenfels, Junker Kelsier von Kerion, Sir Fenef von Eichenthal und der innere Kreis der Sturmklingen beschlossen dem Hilferuf umgehend zu folgen, wohlwissend dass es den höchsten Preis verlangen könnte.
Bereits bei der Anreise im Jetawald wurde klar, dass dieses Land kurz vor dem totalen Kollaps durch die Bedrohung der starken Echsenwesen namens Vay stand. Sie hinterließen nur Tod und beraubten das Land seiner Kraft und Seele, sie unterbrachen überall den Kreislauf des Lebens durch Aufnahme aller Essenz.
Verzweifelte Wegelagerer (verwilderte Bauern muss man sagen) stellten sich unserer schweren Infantrie entgegen, konnten jedoch mit ein wenig Kupfer und Reiseproviant von ihrem törichten Einfall abgehalten werden. Waldgeister, Satyre, Faune und ähnliche Wesen baten eindringlich um Hilfe und boten Wege, wie sie selbst unterstützen können.
Die Sturmklingen trafen alsbald auf der Feste Markstein ein und verständigten sich mit den anderen Delegationen auf ein Vorgehen zur Informationsbeschaffung und Beseitigung der Bedrohung. Auf der Feste trieben die Geister von gequälten Seelen unter Knechtschaft der grausamen – ebenfalls in der Zwischenwelt lebenden –Baroness ihr Unwesen. Eine Berührung führte häufig zum Erleiden eines Teils ihrer schrecklichen Todesarten (Verbrennung, Verstümmelung, Ertränken…). Diese armen Seelen konnten letztlich zur Ruhe gebracht und die Quelle ihres Leides gerichtet werden.
Weiterhin galt es in der Region mächtige Schutzkreise gegen den Essenzentzug der Vay in Takt zu halten und verschiedenste Gruppen bei ihren schweren Prüfungen zu schützen. Die Sturmklingen schlossen sich weiterhin zum Schutz der Aufgabe der Priester an und begleiteten die Abgesandten des Udarial Ordens aus Scato und den ehrenwerten Carolus, um das Vay-Alpha der klerikalen Magie in Essenz aufzulösen und in einem Jetawaldsetzling zu binden. Der lange Marsch war kräftezehrend und die Schlacht geprägt von Glorie und Verlust. Die Queste konnte zwar erfüllt werden, aber nicht ohne den Tod unserer jüngsten Sturmklinge Naruman aus Drachenstein. Er ließ sein Leben ehrenvoll im Dienste und er wurde, wie es für Sturmklingen üblich ist, am Ort seines Ablebens beigesetzt. Die Geister des Waldes nahmen seine Seele und seinen Körper in den ewigen Kreislauf auf und gestattetem ihm sogar noch eine Abschiedsbotschaft an uns Hinterbliebene.
Nach Abschluss aller Prüfungen und dem Bau einer mächtigen Apparatur, die den Dimensionsriss in die Vay-Ebene schließen können sollte, stellten wir uns auf der Feste Markstein dem letzten Gefecht. Es galt mit allen Mitteln die Maschine zu schützen und den richtigen Moment zum Schließen abzupassen. Die Schildreihe der Sturmklingen hielt lange, angetrieben durch Mut, Wille und dem machtvoll inspirierenden Schlachtengesang der Udarial Priesterinnen und Paladine „Gaudete Udariel…“. Doch letztlich war die Übermacht zu groß, die Reihe riss auf und das Bluten begann. Der Burghof wurde ein einziges Massaker und Schmerzensschreie übertönten bald den Schlachtenlärm. Verletzte wurden direkt hinter einzelnen Schildinsel durch mächtige Magie geheilt, Feldscherer flickten, amputierten, richteten im Eilverfahren. Im Moment der drohenden Niederlage funktionierte die Maschine wie geplant und der Dimensionsriss – die Quelle der Vay-Essenz – konnte geschlossen werden. Die Vay verließ die Kraft den Sieg zu nehmen und ein letztes Aufbäumen der wenigen stehenden Verteidiger, sie vertreiben.
Mit Stolz und Freude über die Rettung des Jetlands kehrten die meisten Sturmklingen lebend zurück nach Schwarzenfels – in ihren Herzen trauernd um Naruman. Neue Freundesbande wurden geknüpft und der Udarial Orden erklärte sich sogleich bereit, die ihnen von Baron Rhuarc angebotene Tempelstätte in Schwarzenfels mit einem Missionar zu besetzen, auf das Udarials Licht auch in der Baronie hell erstrahlen werde.
In omnia paratus.
Aus Schwarzenfels rückten folgende Sturmklingen aus: Baron Rhuarc von Schwarzenfels, Baronin Kahlan von Schwarzenfels, Sir Fenef von Eichenthal, Junker Kelsier von Kerion, Meisterschütze Celeg Plindo Rhane, Yussiv aus dem Hause Darian und Naruman von Drachenstein sowie Gonvalon von Drachenstein
Feldzugbericht - Frühlingsende 330
Bericht über die Expedition der Sturmklingen.
Baron Rhuarc von Schwarzenfels ereilte im Frühjahr des Jahres 330 ein erneutes Hilfegesuch aus dem leidgeplagten Herzogtum Harnac auf dem Kontinent Mittellande.
Der Landstrich Hollenstein wurde neuerdings von grausamen Seuchen und schrecklichen Mutationen in nie dagewesenen Umfang heimgesucht. Der Verdacht lag nahe, dass dies das Wirken eines weiteren Seneschalls - ein gefallener Held des Vitalia Ordens - des Dämons Harat´malus sei.
Durch Tengu von Fischbach wurde sogleich ein Stoßtrupp an erfahrenen Kriegern der ruhmreichen Sturmklingen gemustert und unter persönlicher Führung des Barons nach Harnac verlegt. Vor Ort wurden alte Bündnisse neu bekräftigt, sodass mit bekannten Gefährten und Freunden des Blutclans sowie des Chronis Ordens eine starke Gemeinschaft dem Übel entgegenstand.
Von einem befestigten Lazarett in Hollenstein, welches als Seuchengrenzstation diente, wurde auf Geheiß von „Sherif Shafir Haddit ibn Achman abu Djelleff al'Hadjs“ eine Expeditionstruppe zusammengestellt, welche einen mächtigen Heiltrank in die verseuchten Bezirke transportierte. Die Sturmklingen und ihre Verbündeten stellten hierbei die Zustellung sicher und übernahmen zusätzlich Teile des tatsächlichen Transports. Im weit entfernten Seuchenlager selbst konnte das Wirken des Seneschalls bestätigt werden. Sein Labor wurde letztlich ausfindig gemacht und seine mutierten Schergen in erbitterten Kämpfen aufgehalten. Körper und Geist des Seneschalls wurden ins Licht zurückgeführt – im wahrsten Sinne des Wortes „fließend gereinigt“.
Allerdings sollten wir Expeditionsteilnehmer noch in der Stunde des Triumphes erfahren, dass bei aller Durchtriebenheit des Seneschalls der wahre Feind im Verborgenen den Sieg erringen konnte. Dem Seneschall war es auf seine eigene grausame Weise gelungen sich gegen seinen Meister Harat’Malus zu stellen – gemäß seiner verderbten Logik sollten die Mutationen die Bevölkerung stärken, um letztlich im Kampf gegen die Dämonenhorden zu bestehen.
Seinen durch uns geräumten Platz in den Reihen des Dämons nahm jedoch geschickt die eher unauffällige Expeditionsleiterin ein, welche uns für ihren Aufstieg zum Avatar von Harat’Malus elegant manipuliert hatte. Der fahle Geschmack will auch nach der Rückkehr aus Harnak nicht weichen. Der Landstrich mag von Seuchen und Mutationen gereinigt worden zu sein, aber ein vollständiger Sieg sieht anders aus.
Sobald neue Informationen verfügbar sind und sich ein Bild abzeichnet, wie die verbliebenen Seneschalle sowie die neue Verbündete eliminiert und/oder der Dämon Harat´malus endgültig gebannt werden kann, werden die Sturmklingen erneut ausziehen.
In omnia paratus.
Aus Schwarzenfels rückten folgende Sturmklingen aus: Baron Rhuarc von Schwarzenfels, Baronin Kahlan von Schwarzenfels, Waffenmeister Tengu von Fischbach sowie Leibwächter Xenos d. III
Erste Begegnung in/mit Drachengard - Sommer 326
Bericht über die Expedition der Sturmklingen.
Die Sturmklingen waren mit einer kleinen Abordnung in der neusten Grenzmark von Drachengard. Dort wird derzeit eine kleine Siedlung in dem von Kriegen zerschundenen Land etabliert. Leider gab es Unruhen und das Dorf wurde von einer Räuberbande bedroht. Mit Stolz darf ich verkünden, dass es nun keine solche Bedrohung mehr gibt!
Die kleine Abordnung der Sturmklingen, Kahlen, Tengu, Kelsier und Rhuarc hatten sich nach Hellersbrunn aufgemacht, um einerseits Zeit zu überbrücken und herauszufinden, ob es jenseits von Mitraspera auch noch andere Orte gibt, an denen man einen Neuanfang wagen kann. Währenddessen stellte der Rest der Gruppe den Geleitschutz für die Cantorianer und Bruder Claudius. Es wart vereinbart sich in 3 Wochen zu Melekahrt zu treffen, dem Ruf des Barons zu einer Feierlichkeit zu folgen und anschließend den Weg zurück zum Feldlager von Aeris zu bestreiten. Doch nun zu dem eigentlichen Geschehen.
Hellersbrunn, eine einfache Siedlung inmitten der zerschundenen Grenzregion von Drachengard. Der Aufruf zum Aufbau der Siedlung und der Lösung des Banditenproblems lockte vielerlei Gruppen dorthin. Es war das Korps – Vertreter des Herzogs Gutmann – anwesend, eine Delegation von Korman, die Blutstürmer, Nordländer, Minenarbeiter und verschiedene Glücksritter. Wir suchten den hiesigen Wirt auf, dessen Idee der Aufruf war und stellten fest, dass er das meiste Geschehen in der Region, gemeinsam mit dem „Admiral“ steuerte (der Admiral schien sehr profitgierig zu sein, denn seine Zölle waren unverschämt, außerdem schien er verwirrt. Er hatte doch tatsächlich nur ein Floß als Flotte und war der irren Idee erlegen, dass seine hiesigen Weiher demnächst durch einen Kanal mit dem Meer verbunden werden sollten…). Die wenigen Bewohner gingen verschiedenen Handwerken nach und waren rege an Hilfe und Handel interessiert. Die Sturmklingen unterstützten bei der Absicherung der Mehllieferung für den Bäcker und dem damit verbundenen Verschleiern des Verschwindens eines großen Sackes Mehl, auf den zu hohe (unverschämte) Zölle des Admirals erhoben wurden. Man stelle sich vor, der gierige Admiral bestand darauf, dass Mehl von der alten niedergebrannten Mühle nur über seinen „Weiher“ mit seinem Floß stattfinden dürfe. Wir instrumentalisierten die „einfachen“ Nordmänner die „nasse“ Arbeit auf dem Floß zu übernehmen und sicherten dafür das Mehl.
Gleich am ersten Abend lernten wir sehr schnell, dass es unter den Dorfbewohnern auch Diebe gibt, denn unser Stolz in Form unseres Schlachtenbanners wurde auf schändliche Weise gestohlen. Die Hehler im Dorf waren extrem dreist und scheuten nicht sich für genügend Münzen gegenseitig zu verraten – sogar durch einen Bruderkuss. Doch wir ließen ab davon und machten uns selbst auf die Suche nach einem Räuberlager. Das Räuberlager war tief versteckt im nahen Wald, doch unser Banner schimmerte rot durch das Dickicht, nachdem wir allerlei Spuren gefolgt waren. Ein einzelner Späher griff uns an, fiel jedoch schnell den kurzen Hieben von Tengu zum Opfer. Wir befragten den Verletzten und verbanden im Gegenzug seine Wunden. Wir taten gut daran, denn kurz drauf wurden wir bemerkt und waren froh um die Verhandlungsposition. Denn im Räuberlager waren auch die beiden verschwundenen Dorfmaiden, von denen uns eine als Tausch gegen den gefangenen Räuber angeboten wurde. Kahlen organisierte während der Befragung und laufenden Verhandlungen in Windeseile eine schlagkräftige Streitmacht von Chormitgliedern und Nordmännern unter der Führung des Diplomaten von Korman. Das befestigte Räuberlager stürmten wir mit einem improvisierten Rammbock, nachdem dem der einzige Zwerg abgelehnt hatte, als solcher zu fungieren. Die Räuber standen keine fünf Augenblicke und vielen unter dem Hagel der Armbrustbolzen des Korps und der Klingen unserer Verbündeten. Die zweite Maid wart gerettet, die Räuber tot oder gefangen und unser Banner zurückgewonnen. Das Korp hatte weniger Glück, denn ihr Banner war wohl an einem anderen Platz versteckt. Der Wald hatte viele Räubernester.
Die Übergriffe erfolgten weiter, immer wieder strömten Räuber ins Dorf und versuchten allerlei Zeug zu entwenden. Lieferungen wurden aufgebracht, Personen entführt und dennoch stand die Bitte im Raum, keine tödliche Gewalt anzuwenden und möglichst viele zu bekehren – denn die Gegend hat erheblichen Bevölkerungsmangel, außerdem schienen reichlich Dorfbewohner ein Doppelleben zu führen. Schnell wurde klar, dass der Widerstand im Wald unter Führung von Fiesbart zunächst aus reiner Verzweiflung zu Wegelagerern wurde und viele sich nach ehrlicher Arbeit sehnten. Doch Fiesbart hatte mit seinem eigenen Starkbier und einer rigiden Herrschaft seine Räuber im Griff.
Bei Tee und Gebäck, geladen beim Diplomaten von Korman, beschlossen wir Hauptmänner, Edelläute und Vertreter der großen Gruppen, dass die einzige dauerhafte Lösung die Befriedung durch das Ausschalten von Fiesbart sei. Kontakte der Dorfbewohnern zu Freunden und Familien im Räuberbund ermöglichten uns das Angebot zu überbringen, dass bei Auslieferung von Fiesbart, alle Straftaten verfallen würden und wir für den Schutz gegen die noch treuen Gefährten von Fiesbart eintreten würden. Die Vertreter des Herzogs stimmten zu und zeichneten die Amnestieerklärung offiziell mit. Gleichzeitig beschlossen wir die Einrichtung eines Stadtrates, aus einem Vertreter der nun als Rebellen benannten Gruppe aus den Wäldern (die Überläufer), dem Wirt, dem Admiral und dem Anführer der Bergleute, welche in den nächsten 10 Jahren Bergarbeiten gebunden sein würde.
Das Angebot wurde überbracht, der Räuberanführer ausgeliefert, die Menschen reintegriert und das letzte Aufbegehren der verbliebenen Räuber zurückgeschlagen. In Summe ein beachtlicher Erfolg an dem wir stark mitgestaltet haben. Allerdings sind wir nicht sicher auf welche Probleme die Entscheidung des Stadtrates hinauslaufen wird, denn man wählte unter den ihren den neuen Bürgermeister – den Anführer der Bergbaugesellschaft. Freundlich ausgedrückt handelt es sich dabei um einen sehr „einfachen“ Mann mit wenig Manieren.
Wir kamen über die wenigen Tage vor Ort mit den Blutstürmern in Kontakt und deren Hauptman Ignazius, Ritter von Brock. Diese Söldnergruppe kämpfte und handelte auch ohne reiche Versprechen von Gold. Ich hatte das Gefühl, dass sie auf einem ähnlichen Weg wir wandeln. Allerdings haben sie für ihre Taten bereits ein Stück Land erwerben können – eine zwar kleine, aber eigene Insel. Tief in meinem Inneren befürchte ich, dass auch wir das Leben von Söldnern führen, auch wenn wir uns nicht direkt als solche bezeichnen – ein Gedanke dem ich noch ein wenig nachhänge und mit dem wir uns früher oder später beschäftigen müssen.
Alles in allem haben wir viel über die Gegend gelernt, vor allem, dass man nicht unbedingt in gerade befriedeten Gegenden siedeln sollte. Das eine oder andere Handwerk würde uns gut tun, wenn wir solche Orte häufiger aufsuchen sollten. Zimmermänner, Schmiede, Bäcker, Köche oder Händler uva. hatten dort reichlich zu tun. Auch sollten wir von allen Orten die wir bereisen Handelswaren mitnehmen, denn Tauschhandel bietet besondere Möglichkeiten. Wir hatten noch wenige Flaschen von Scharfberglikör dabei - der von meinem Onkel (der alte Alchemist Rondran), seine Flaschen-Etiquetten waren legendär, wie auch die Zutaten Sein „Lebenselexier“ ging vor Ort weg, wie warme Semmeln – in Scharfberg wusste jeder um den liebevollen Scharlatan, aber hier weckte es „reges“ Interesse. Ein Fläschchen für ein schönes Fuchsfell - das war ein guter Deal. Falls wir je nach Scharfberg zurückkehren, müssen wir von der Glasstadt Korman berichten. Dort scheint alles aus Glas und Kristall zu bestehen. Ihr Diplomat bot mir Handelslizenzen an bzw. bat mich nach meiner Ablehnung und dem Mangel an „Befugnissen (wenn er wüsste…) auszurichten, dass man Scharfberg gerne einen Besuch abstatten würde und gab mir als Zeichen des guten Willens ein edles Kristallglas mit seinen Insignien mit. Es wäre schön die Heimat mit solchen Kostbarkeiten zu bereichern – stellt euch vor Fenster aus bunten durchsichtigen Glas, Dächer aus Glas und vieles mehr.
Nach den Festivitäten und einem letzten Kontrollgang, haben wir uns von neuen Bekannten verabschiedet und sind nun auf dem Weg gen Melekahrt unserem Versuch einen Ort zu finden an dem wir ein wenig regenerieren und feiern können. Eine Woche Frieden und Leben ohne Sorge, bevor unser Feldzug auf Mitraspera weitergeht.
In omnia paratus.