Baronie Schwarzenfels

Aus Baronie Schwarzenfels
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Das Lehen Schwarzenfels wurde im Jahr 328 als vererbbares Reichslehen in Übersee geschaffen.

Balthasar von Rodan, Kurfürst von Merengar erhob Rhuarc von Schwarzenfels zum Reichsvasall in den Stand eines Barons und vergab ihm das Lehen Schwarzenfels.

Karte der Baronie Schwarzenfels

Lage der Baronie

Die Baronie Schwarzenfels liegt auf dem Schwarzenfelser Hochplateau. Die Nordgrenze der Baronie verläuft entlang des Madroschgebirges beginnend im Westen bis zum Varottenpass und setzt sich im Nordosten mit dem Tarukkenmassiv fort. Imposant ragen die Trutzklippen im Westen gen Himmel, während sich an ihrem Fuße das Westmeer bricht. Im Süden begrenzt das majestätische Rotschimmergebirge mit seinen zwei schmalen Talzugängen. Die Ostgrenze verläuft entlang der Nordhandelsroute, an welche sich die gewaltige Steppe Karga, genannt "die Große", anschließt.

Der Mittelpunkt der Baronie ist der namensgebende Schwarzenfels, auf dem die Feste Sturmhöhe erbaut wurde. Hier ist das Verwaltungszentrum, der Markt und der Wohnort von Baron Rhuarc von Schwarzenfels, seiner Gemahlin sowie der Garnison. Im Norden wird der Varottenpass durch den Nordwaldturm geschützt. Aufgrund der relativ geringen Entfernungen ist es möglich, Gefahren durch große Signalfeuer anzuzeigen.

Der südlich gelegenes Mersacker Maar, indem sich mehrere Quellen vereinen, bildet die Hauptwasserversorgung des Landes. Kleinere Siedlungen wie Fischbach, Eichenthal, Stolzenfuß, Lengenfeld und Lehmbrück zeugen vom aufstrebenden Charakter des Landes.

Die Ostwestausdehnung der Baronie beträgt ca. 85km und die Nordsüdausdehnung ca. 35km. Die vermessene Gesamtfläche liegt bei etwa 2.950km².

Entstehung des Lehens

Bulle des Fürsten

Aufgrund der selbstlosen, konsequenten Hilfe und dem furchtlosen Willen, notfalls unter Waffen die Ordnung in diesem verwüsteten, vom Krieg zerfleischtem Land wieder herzustellen und auf Dauer zu sichern, überantwortete der Fürst im Jahre 328 Rhuarc von Schwarzenfels und seinen Sturmklingen, die Übersee Baronie Schwarzenfels. Derer von Schwarzenfels sollen fortan das Lehen beschützen und es in ein ständiges Bollwerk der Tugend gegen die wilden Stämme und sonstige Bedrohungen verwandeln.

Nach der langen Wanderschaft fanden die Sturmklingen hier ihre neue Heimat, eine Heimat, für die es sich zu leben und zu kämpfen lohnt. In der die Menschen Schutz benötigen, um nach den langen Jahren der Verheerung wieder zu Ruhe zu kommen. Und so nahm Rhuarc auf den Beschluss der Sturmklingen hin die Bürde, das Amt und die Ehre auf, von nun an und bis in den Tod, der Baronie Schwarzenfels vorzustehen. Ihm zur Seite stehen die treuen Gefährten aus gemeinsamen Tagen.

Im Archiv des Städtchens Schwarzenfels sind für jeden interessierten Bürger die Geschichten aus Schwarzenfels einsehbar, welche sich auf die Zeit nach der Ausgründung als Lehen im Jahr 328 konzentriert. Bisher haben sich noch keine Gelehrten eingefunden, welche die Sagen und Legenden sowie die Vorgeschichte dieses Landstrichs aufarbeiten könnten. Es sind auch nur noch wenige Zeitzeugen in der Region ansässig.

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Gebietes besteht so kurz nach dem Krieg zu großen Teilen aus Bauern, Dorfbewohnern, vereinzelten Soldaten und vielen Zugezogenen. Gelegentlich lassen sich an der nördlichen Grenze umherwandernde Stammesmitglieder blicken und am Rande der Steppe Karga, genannt die Große, begegnet man Reiternomaden und großen Händlerkarawanen. Trotz seiner geringen Größe hat Schwarzenfels einiges zu bieten. Deshalb gelang es auch, einige der Bauern und anderweitigen Siedler zu bewegen, sich wieder dauerhaft in diesen Grenzlanden anzusiedeln.

Mittlerweile sollen sich ungefähr 10.000 Menschen in der Baronie Schwarzenfels dauerhaft aufhalten. Allerdings gibt es noch nicht ausreichend Handwerker für alle Professionen und den Gesamtbedarf, wodurch Schwarzenfels gezwungen ist, weiterhin einen Teil der benötigten Waren durch Handel zu erhalten.

Nach und nach entwickeln sich in der Region durch das Engagement von Baronin Kahlan von Schwarzenfels eigene Sitten und Gebräuche, die in einem Kompendium gesammelt und festgehalten werden - siehe Traditionen von Schwarzenfels.

Des Weiteren gibt es allgemeine Etikette, die den Umgang innerhalb der Bevölkerungsgruppen regelt.

Ursprung der Region und Überlieferungen

Über den kulturellen Ursprung der Region ist nichts Schriftliches erhalten. Die Historiker aus Merengar schenkten diesem Landstrich viele Jahre keine besondere Beachtung. Die Region lag lange Zeit im zentralen Einflussgebiet verschiedener rivalisierender varottischer und slythischer Stämme sowie einfacher Bauern.

Es lässt sich an den erhaltenen und Bauten und zahlreicher Ruinen jedoch ableiten, dass weit vor der Verwilderung eine feudale Hochkultur hier ansässig gewesen sein muss. Verschiedene Zeugnisse, wie die erhaltene und mittlerweile restaurierte Festung Sturmhöhe, der Nordwaldturm, das jüngst im Jahr 333 entdeckte alte Kloster sowie weitere Orte, zeichnen das Bild einer verlorenen Zeit.

Die Schwarzenfelser Handwerker haben in den letzten Jahren viel bei den Restaurationsarbeiten lernen können, wie das Beheizen von Gemäuern mit dem Wasser der überall aktiven heißen Quellen. Wer auch immer hier zuvor gelebt hat, hat sich den vulkanisch geprägten Charakter des Landes zu eigen gemacht.

Historiker und Archäologen aus Merengar und Schwarzenfels sind aufgefordert hier zu forschen, Baron Rhuarc von Schwarzenfels stellt Arbeiter, Material, Kost und Logis.