Anna
Anna Winter (*306 in Hella bei Lehmbrück) gehört zur Dienerschaft der Familie von Schwarzenfels. Sie steht in den Diensten von Baronin Kahlan von Schwarzenfels und begleitet diese stets auf ihren Reisen.
Leben
Anna wurde als einziges Kind des Pfarrers Samuel Winter und seiner Ehefrau Frieda Winter geboren. Seit frühester Kindheit ist Anna kurzsichtig und ohne ihre Brille nahezu blind. Unter den wachsamen Augen ihres streng gläubigen Vaters wuchs sie zu einer frommen und naiven Frau heran. Sie lebte bis zu ihrer Anstellung auf Sturmhöhe in einem kleinen Dorf ein sehr einfaches und unaufgeregtes Leben und hatte selbst von der Baronie Schwarzenfels noch nicht viel gesehen. Ihr Vater brachte ihr das Lesen und Schreiben bei, aber außer religiösen Büchern und Texten hat sie bisher noch nicht viel gelesen. Ab dem 15. Lebensjahr verdiente sie sich als Magd im Dorf, bevor es sie später auf die Festung Sturmhöhe zog. Seit der Hochzeit der Baronin von Schwarzenfels steht Anna als persönliche Magd in Ihren Diensten und ist bei ihren Reisen fortwährend an ihrer Seite.
Charakter
Behütet in einem kleinen Dorf bei Lehmbrück aufgewachsen, ist Anna sehr naiv und leichtgläubig. Sie glaubt immerzu an das Beste in den Menschen und ist ein leichtes Opfer für Täuschung und Betrug. Als Magd sehr fleißig, arbeitet sie unentwegt von früh bis spät. Aufgewachsen während des Langen Krieges (auch als der Große Krieg bekannt; 312-323) gegen die Otzlanden, ist Anna ziemlich schreckhaft. Schon bei den ersten Anzeichen von Gewalt neigt sie dazu, sich unter dem Tisch, in einer Truhe oder hinter einem Baum zu verstecken. Durch die Reisen der Baronin lernt Anna eine für sie völlig unbekannte Welt kennen und entdeckt immer wieder neue Vergnügungen.