Graf Theodor
Graf Theodor von Steyerward, geb. 973 in Henebach Hardtland, ist seit 1022 Lehnsherr der Steyerward.
Hintergrund
Graf Theodor, geborener Theodor Baldug aus Henebach, ist der Sohn einer Hofbeamtenfamilie. In frühen Jahren begann bereits seine Ausbildung in verschiedenen Sprachen, der Hofetiquette und verschiedenen mundanen Wissenschaften. Er absolvierte die Hofakademie mit bravur und erarbeitete sich in den harten Jahren des Krieges einen guten Ruf als herausragender Verwalter.
Im Rahmen der Gebiets- und Adelsreform durch Herzogin Elisa wurde er aufgrund seiner Fähigkeiten für den nachhaltigen Wiederaufbau für die Grafschaft Steyerward auserkoren und in den Adelsstand gehoben. Dabei wurde bewusst darauf verzichtet, das alte Adelsgeschlecht der Herrnhaager zu berücksichtigen. Die Verhandlungen ergaben, dass die Gebietsteilung zu Gunsten der Baronie Herrnhaag erfolgen sollte und dass der Graf seinen Amtssitz in der Hauptstadt erhalten würde. So wurde der Bevölkerung und dem Baron von Herrnhaag Rechnung getragen. Der Baron, so sagt man, ist zwar ein Mann des Volkes und gilt als Befreier und Kämpfer, allerdings hängt das Wachstum der Region deutlich hinter den Erwartungen der Krone zurück.
Die Grafschaft umfasst nun nach der Umverteilung drei eigenständige Baronien. Während der Kern von "Altherrnhaag" weiter Bestand hat, so gingen die vernachlässigten östlichen Ländereien jenseits des Flusses Steyer an den frisch geadelten Baron Leif Baumhardt. Es ist die am stärksten zu entwickelnde Region, aber sie bietet reichhaltige Möglichkeiten für Landwirtschaft.
Die südliche Baronie Ereshaag wird nun durch Harnacer Neuadel verwaltet. Mit reichhaltigen Befugnissen ausgestattet, wird sie von der Baronin von Schwarzenfels geführt. Sie bringt dringend benötigte Devisen, Truppen und technische Neuerungen ins Land. Als treue Freundin Sarasenas stellt sie das Bollwerk im Nordwesten wider der Anhänger der Netalie.