Fenef von Eichenthal: Unterschied zwischen den Versionen
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Sir '''Fenef''' wurde vor 36 Sommern im Zeichen der Zwillingsfische in den Stamm der Tremere in [[Scharfberg]] geboren. Seine Jugend verbrachte er vorrangig im Kreis des Stammes, ein Handwerk oder die arkanen Künste vermochten ihn nicht zu reizen und eine entsprechende Berufswahl stand außer Frage. Schon immer begeistert von der Macht der Sprache, gesegnet mit einer guten Allgemeinbildung und einem einflussreichen Elternhaus, wandelte er auf dem Pfad der Politik und übte sich nebenher in der Kunst der Waffenführung. Nach Abschluss seiner diplomatischen Ausbildung wurde er ausgesandt, die Interessen der Tremere im Rat zu vertreten. Als Adjutant des Ratsmitglieds der Tremere unterstützte er für einige Jahre das Stammes- und Allgemeinwohl und schnell lernte er, dass ein gutes Wort und etwas Gewalt meist mehr bewirken als ein gutes Wort alleine. Jedoch sollte ihn sein weiterer Weg, anstatt in den inneren Rat, an ganz andere Orte führen. Auf Beschluss des Rates und zur Abrundung seines diplomatischen Geschicks übernahm er fortan regelmäßig Missionen außerhalb der Landesgrenzen. Auf diesen Missionen vertrat er den Rat und Scharfberg, als direkter und handlungsbefugter Vertreter in politischer und diplomatischer Weise. Weiterhin wurden ihm aufgrund seiner Leistungen der Titel eines Ritters und die damit einhergehenden Rechte und Pflichten verliehen. Es zog ihn in viele fremde Länder, stets begleitet von der [[Scharfberg|Wacht von Scharfberg]], dem militärischen Arm des Rates, dessen Mitglieder er bald als Freunde bezeichnen durfte. Und noch während er sich ausmalte, in welche politischen Höhen ihn das Schicksal noch führen mochte, spottete eben jenes insgeheim über ihn und forderte den bitteren Tribut, den jeder zahlen muss, der sich anschickt, so hoch zu steigen. Und so kam es, dass ihn sein Weg ins ferne Land Harnac führte und dort, in seinen besten Absichten Gutes zu bewirken, trug er unwissend dazu bei, einen Dämon, die Geißel der Götter, zu befreien. Dieses Versagen führte zu seiner Ächtung im Rat. Bis auf den ihm verliehenen Titel wurden ihm alle seine weiteren Privilegien entzogen, doch am schwersten wog es, dass er des Landes verband wurde und nie wieder sollte er Scharfberg, seine geliebte Heimat, wiedersehen dürfen. | Sir '''Fenef''' wurde vor 36 Sommern im Zeichen der Zwillingsfische in den Stamm der Tremere in [[Scharfberg]] geboren. Seine Jugend verbrachte er vorrangig im Kreis des Stammes, ein Handwerk oder die arkanen Künste vermochten ihn nicht zu reizen und eine entsprechende Berufswahl stand außer Frage. Schon immer begeistert von der Macht der Sprache, gesegnet mit einer guten Allgemeinbildung und einem einflussreichen Elternhaus, wandelte er auf dem Pfad der Politik und übte sich nebenher in der Kunst der Waffenführung. Nach Abschluss seiner diplomatischen Ausbildung wurde er ausgesandt, die Interessen der Tremere im Rat zu vertreten. Als Adjutant des Ratsmitglieds der Tremere unterstützte er für einige Jahre das Stammes- und Allgemeinwohl und schnell lernte er, dass ein gutes Wort und etwas Gewalt meist mehr bewirken als ein gutes Wort alleine. Jedoch sollte ihn sein weiterer Weg, anstatt in den inneren Rat, an ganz andere Orte führen. Auf Beschluss des Rates und zur Abrundung seines diplomatischen Geschicks übernahm er fortan regelmäßig Missionen außerhalb der Landesgrenzen. Auf diesen Missionen vertrat er den Rat und Scharfberg, als direkter und handlungsbefugter Vertreter in politischer und diplomatischer Weise. Weiterhin wurden ihm aufgrund seiner Leistungen der Titel eines Ritters und die damit einhergehenden Rechte und Pflichten verliehen. Es zog ihn in viele fremde Länder, stets begleitet von der [[Scharfberg|Wacht von Scharfberg]], dem militärischen Arm des Rates, dessen Mitglieder er bald als Freunde bezeichnen durfte. Und noch während er sich ausmalte, in welche politischen Höhen ihn das Schicksal noch führen mochte, spottete eben jenes insgeheim über ihn und forderte den bitteren Tribut, den jeder zahlen muss, der sich anschickt, so hoch zu steigen. Und so kam es, dass ihn sein Weg ins ferne Land Harnac führte und dort, in seinen besten Absichten Gutes zu bewirken, trug er unwissend dazu bei, einen Dämon, die Geißel der Götter, zu befreien. Dieses Versagen führte zu seiner Ächtung im Rat. Bis auf den ihm verliehenen Titel wurden ihm alle seine weiteren Privilegien entzogen, doch am schwersten wog es, dass er des Landes verband wurde und nie wieder sollte er Scharfberg, seine geliebte Heimat, wiedersehen dürfen. | ||
Gemeinsam mit seinen ebenfalls ausgestoßenen Weggefährten führte er fortan das Leben eines Söldners. Sie nannten sich [[Sturmklingen]] und waren stets auf der Suche nach neuen Aufträgen, um das Nötigste zum Leben erwerben zu können. Und doch folgte Sir '''Fenef''' stets seinem moralischen Kompass und nahm nie einen Auftrag an, den er nicht vor seinem Gewissen rechtfertigen hätte können. | Gemeinsam mit seinen ebenfalls ausgestoßenen Weggefährten führte er fortan das Leben eines Söldners. Sie nannten sich [[Sturmklingen]] und waren stets auf der Suche nach neuen Aufträgen, um das Nötigste zum Leben erwerben zu können. Und doch folgte Sir '''Fenef''' stets seinem moralischen Kompass und nahm nie einen Auftrag an, den er nicht vor seinem Gewissen rechtfertigen hätte können. | ||
So trug es sich zu, dass seine Waffenbrüder und er in die Lande des | So trug es sich zu, dass seine Waffenbrüder und er in die Lande des [[Fürstentum|Fürstentums Merengar]] verschlagen wurden. Dort verteidigten sie das Land gegen die barbarischen [[Nordland|Varotten]], die nichts als Plünderungen und Brandschatzungen im Sinn hatten. Als Dank für die Gefahrenabwehr übergab der [[Fürst]] den [[Sturmklingen]] eine kleine Baronie im Norden des Landes, in der sie fortan eine neue Heimat gefunden haben. | ||
Sir '''Fenef''' stellte sich ganz in die Dienste des Barons [[Rhuarc von Schwarzenfels]] und als Dank übergab dieser ihm den kleinen Landstrich [[Eichenthal]] als Lehen. | Sir '''Fenef''' stellte sich ganz in die Dienste des Barons [[Rhuarc von Schwarzenfels]] und als Dank übergab dieser ihm den kleinen Landstrich [[Eichenthal]] als Lehen. | ||
Version vom 26. Mai 2022, 08:59 Uhr
Sir Fenef von Eichenthal (*292 in Scharfberg, Protektorat von Tirda) ist seit 328 erster Ritter zu Schwarzenfels und stellvertretender Anführer der Sturmklingen.
Biographie
Sir Fenef wurde vor 36 Sommern im Zeichen der Zwillingsfische in den Stamm der Tremere in Scharfberg geboren. Seine Jugend verbrachte er vorrangig im Kreis des Stammes, ein Handwerk oder die arkanen Künste vermochten ihn nicht zu reizen und eine entsprechende Berufswahl stand außer Frage. Schon immer begeistert von der Macht der Sprache, gesegnet mit einer guten Allgemeinbildung und einem einflussreichen Elternhaus, wandelte er auf dem Pfad der Politik und übte sich nebenher in der Kunst der Waffenführung. Nach Abschluss seiner diplomatischen Ausbildung wurde er ausgesandt, die Interessen der Tremere im Rat zu vertreten. Als Adjutant des Ratsmitglieds der Tremere unterstützte er für einige Jahre das Stammes- und Allgemeinwohl und schnell lernte er, dass ein gutes Wort und etwas Gewalt meist mehr bewirken als ein gutes Wort alleine. Jedoch sollte ihn sein weiterer Weg, anstatt in den inneren Rat, an ganz andere Orte führen. Auf Beschluss des Rates und zur Abrundung seines diplomatischen Geschicks übernahm er fortan regelmäßig Missionen außerhalb der Landesgrenzen. Auf diesen Missionen vertrat er den Rat und Scharfberg, als direkter und handlungsbefugter Vertreter in politischer und diplomatischer Weise. Weiterhin wurden ihm aufgrund seiner Leistungen der Titel eines Ritters und die damit einhergehenden Rechte und Pflichten verliehen. Es zog ihn in viele fremde Länder, stets begleitet von der Wacht von Scharfberg, dem militärischen Arm des Rates, dessen Mitglieder er bald als Freunde bezeichnen durfte. Und noch während er sich ausmalte, in welche politischen Höhen ihn das Schicksal noch führen mochte, spottete eben jenes insgeheim über ihn und forderte den bitteren Tribut, den jeder zahlen muss, der sich anschickt, so hoch zu steigen. Und so kam es, dass ihn sein Weg ins ferne Land Harnac führte und dort, in seinen besten Absichten Gutes zu bewirken, trug er unwissend dazu bei, einen Dämon, die Geißel der Götter, zu befreien. Dieses Versagen führte zu seiner Ächtung im Rat. Bis auf den ihm verliehenen Titel wurden ihm alle seine weiteren Privilegien entzogen, doch am schwersten wog es, dass er des Landes verband wurde und nie wieder sollte er Scharfberg, seine geliebte Heimat, wiedersehen dürfen. Gemeinsam mit seinen ebenfalls ausgestoßenen Weggefährten führte er fortan das Leben eines Söldners. Sie nannten sich Sturmklingen und waren stets auf der Suche nach neuen Aufträgen, um das Nötigste zum Leben erwerben zu können. Und doch folgte Sir Fenef stets seinem moralischen Kompass und nahm nie einen Auftrag an, den er nicht vor seinem Gewissen rechtfertigen hätte können. So trug es sich zu, dass seine Waffenbrüder und er in die Lande des Fürstentums Merengar verschlagen wurden. Dort verteidigten sie das Land gegen die barbarischen Varotten, die nichts als Plünderungen und Brandschatzungen im Sinn hatten. Als Dank für die Gefahrenabwehr übergab der Fürst den Sturmklingen eine kleine Baronie im Norden des Landes, in der sie fortan eine neue Heimat gefunden haben. Sir Fenef stellte sich ganz in die Dienste des Barons Rhuarc von Schwarzenfels und als Dank übergab dieser ihm den kleinen Landstrich Eichenthal als Lehen.
Wappen und Wahlspruch
Aus verschiedenene Gründen hat sich Sir Fenef entschlossen, auf ein eigenes Wappen, welches ihm gemäß seines Standes zustehen würde, zu verzichten. Stattdessen führt er das Wappen der Sturmklingen, welches allerdings um die Helmzier als Zeichen seiner Ritterwürde ergänzt wird.
Der Wahlspruch von Sir Fenef lautet: Semper virtutes serventur!